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Staatliche Wirtschaftsschule Coburg
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Von uns für Euch

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern,

in diesem Jahr verlegen wir unsere Schülerzeitung online. Es wird auch keine klassische Schülerzeitung sein, sondern wir, das Schülerzeitungsteam, haben uns überlegt, dass wir für euch auf dieser Seite jeden Monat neue Texte zu unterschiedlichen Themen veröffentlichen, die unsere Wirtschaftsschüler für euch verfasst haben. Das Durchstöbern der Seite lohnt sich also jeden Monat neu.

Stefanie Bartsch


Monat Januar 2017

Melanie Klebeg, Klasse 9
Kai Schomann, Klasse 11c
Selin Gaminek, Klasse 9
Eric Fichtner & Toni Büttner, Klasse 11c
Michelle Lütke, Selina Eichner & Lena Weber, Klasse 11c

Monat Januar 2017

Tick, tack

Die Schüler sitzen ganz gespannt
und starren ruhig auf die Wand.
Stets die Uhr im Blick
und warten auf den Tick,
der den Gong zur Pause bringt,
mit dem endlich alle glücklich sind.
In Strömen laufen sie dann durch die engen Gänge,
die Reihen ziehen sich im Schulhaus in die Länge.

Sarah-Sophie Spatz, Klasse 9

 

 


Monat Dezember

 

Stefanie Pfeiffer, 8a
Marie Da Sois, 8a
Luisa Kießner und Luca Gegenfurtner, 8a
Marie Da Sois, 8a

 

Zwei Weihnachtselflein

Weihnachten
Lachende Kinder
Das große Familienfest
Das Fest der Liebe
Geschenke

Merlin Partosch, Klasse 8a

Weihnachten
Fallende Schneeflocken
Der große Weihnachtsbaum
Der Schneemann im Garten
Geschenke

Angelique Albrecht, Klasse 8a

 

Eine Weihnachtsgeschichte

Es war einmal ein kleiner Junge, der es liebte, anderen Kindern Geschenke zu machen. Jeden Abend saß er am Kamin und bastelte die schönsten Spielzeuge. Ihr könnt euch sicher vorstellen, was das für eine Freude war, das Funkeln in den Augen der anderen Kinder zu sehen. Als der Junge seine Eltern bei einem Schneesturm verlor, verschwand das Funkeln in den Augen. Heute ist der Junge erwachsen. Er wohnt in einem kleinen Dorf weit weg von hier im Land des Eises. Die Freude, anderen Kindern Geschenke zu machen, fand er dort in der Einsamkeit wieder. Er besorgte sich deshalb einen Schlitten und Rentiere, die seine Basteleien zu den Kindern bringen sollten. Anfangs ritt er auf seinen Rentieren, den Schlitten voll mit Geschenken bepackt, über das Eis, bis er merkte, dass er kaum vorwärts kam. Da erschien eine Fee und schenkte dem Mann Flugkraft, so dass er zu allen Kindern fliegen und seine Geschenke verteilen kann. Am 24. Dezember kommt er auch zu mir!

Tobias Klebeg, Klasse 8a

Das Foto

„Ich habe das Recht, zu wissen, wer mein Vater ist!“, schrie ich meine Mutter an. „Ich möchte aber nicht darüber reden“, murmelte sie leise vor sich hin. „Mama, ich bin jetzt 16 Jahre alt. Ich darf ja wohl endlich wissen, wer mein Vater ist.“

Ich schaue meiner Mutter in die Augen und hoffe, dass sie endlich mit mir spricht. „Nein! Schluss jetzt! Geh auf dein Zimmer! Sofort!“ Enttäuscht schaue ich sie an und gehe die Treppe hoch in mein Zimmer. Nach einer Zeit kommt mir die Idee, dass sich eventuell Hinweise auf meinen Vater im Dachboden finden lassen. Also schleiche ich aus meinem Zimmer und laufe auf Zehenspitzen hoch auf den Dachboden. Oben angekommen, schaue ich in ein paar Kisten. Plötzlich entdecke ich eine voll mit alten Fotos. Auf einigen ist meine Mutter mit einem Mann zu sehen. Sie haben ein Baby auf dem Arm, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich dieses Baby bin. Ich drehe das Foto um und finde auf der Rückseite drei Namen: meinen eigenen Anastasia, Tina und Dirk. Meine Mutter heißt Tina, also muss Dirk mein Vater sein. Schnell gehe ich zurück in mein Zimmer, hole mein Handy vom Schreibtisch und gebe bei Facebook den Namen Dirk ein, in der Hoffnung meinen Vater zu finden. Die Suche dauert sehr lange. Doch endlich finde ich einen Mann, der so ähnlich aussieht wie der auf dem Foto. Ich schaue mir seine Bilder auf seiner Facebookseite an und finde das Foto vom Dachboden, das ich immer noch in der Hand halte, in seiner Chronik. „Das muss er sein!“

Mama soll davon erst einmal nichts erfahren. Doch gerade als ich den Mann anschreiben möchte, höre ich Schritte. Jemand läuft die Treppe hoch. Ich verstecke das Bild unter meinem Kopfkissen und schalte mein Handy aus. Schnell setze ich mich aufs Bett, schalte den Fernseher ein und tue so, als wäre nichts geschehen. Mama kommt herein, um nach mir zu sehen und mit mir zu reden. Doch da ich immer noch sauer bin, antworte ich ihr nicht. Als sie mein Zimmer verlassen hat, atme ich erleichtert aus und schalte mein Handy wieder an. Ich logge mich wieder in meinen Facebook-Account ein und schreibe diesem Dirk eine Nachricht: „Hallo. Ich bin es. Anastasia. Deine Tochter. Erinnerst du dich an mich? Leider kenne ich dich nicht, aber ich suche meinen Vater. Mama sagt mir nichts über ihn und ich weiß nicht, warum.“ Ich tippe auf senden und freue mich: „Geschafft!“ 

Keine zehn Minuten vergehen und ich erhalte eine Antwort. Ich bin nervös, sehr sogar. „Will er mich auch kennenlernen? War es richtig ihn anzuschreiben? Bin ich bereit für das hier?“ Ich stelle mir eine Frage nach der anderen, aber ich habe auf keine einzige eine Antwort. Deshalb entschließe ich mich, die Nachricht von Dirk zu lesen. In seiner Antwort steht: „Hallo Ananstasia. Natürlich erinnere ich mich an dich. Ich würde dich auch gerne kennenlernen. Wie geht es dir? Weiß deine Mutter, dass du mir geschrieben hast?“

Ich antworte: „Immer wenn ich sie auf dich anspreche, wird sie böse und wir streiten. Ich glaube, es ist besser, wenn sie nichts davon weiß.“

Nachdem ich meine Antwort abgeschickt habe, bin ich sehr froh und erleichtert, dass er mich auch kennenlernen möchte. Es dauert wieder nicht lange und ich erhalte erneut eine Antwort. Ich grinse bis über beide Ohren als ich lese, was mein Vater mir geschrieben hat: „Gut, ich sage ihr nichts davon. Wir können uns bald treffen, wenn du willst.“ Endlich geht mein größter Wunsch in Erfüllung.

Cansu-Emely Wiggenhauser und Anna Wittmann, Klasse 8a

 

Leonie Mikolajczak & Aileen Kromp, 8a
Cathy Vonderlind, 8b
Marie Da Sois, 8a
Marie Da Sois, Aileen Kromp & Luisa Kißner, 8a
Stefanie Pfeiffer, 8a

Der Weihnachtswunsch

Es war der 24. Dezember. Ich war sehr aufgeregt und zählte die Minuten bis zum Läuten des kleinen Glöckchens, mit dem sich die Türen des Wohnzimmers öffnen würden. Erst vor einer Woche hatte ich meinen diesjährigen Weihnachtswunsch ausgesprochen. Hoffentlich war es nicht zu spät gewesen. 

Endlich läutete das Glöckchen. Ich ging ins Wohnzimmer, wo unter dem Weihnachtsbaum ein riesiges Geschenk lag. Ich riss das Papier auf und sah das Brettspiel, das ich mir so sehnlich gewünscht hatte. Dann umarmte ich überglücklich meine Eltern und dachte an das Wunder der Weihnachtsnacht.

Tobias Klebeg, Klasse 8a

 

Weihnachten, das Fest der Liebe

„Jannis?!“, ruft die Mutter aus dem Wohnzimmer. „Ja, Mama?“, ertönt Jannis´Stimme aus dem Obergeschoss. „Kann ich jetzt runterkommen und meine Geschenke öffnen?“ „Ja, mein Schatz!“ Jannis rast wie ein Verrückter die Treppe hinunter. Er freut sich riesig darauf, seine Geschenke zu öffnen. Kaum ist er im Wohnzimmer, sucht er den Geschenkeberg. Doch unter dem Weihnachtsbaum liegen nur drei Pakete. Er wundert sich und sucht den Raum nach den restlichen Geschenken ab. 

„Was machst du da, Jannis?“, fragt seine Mutter. „Na was wohl? Ich suche meine anderen Geschenke.“ „Ähm, Jannis, das unter dem Baum sind alle deine Geschenke.“ „Das sind niemals alle!“, schreit der Junge und zeigt auf die Pakete, „Das sind viel zu wenige!“ „Jannis, entweder du gibst dich mit deinen Geschenken zufrieden oder du bekommst überhaupt keine.“ „Aber Mama, das sind viel zu wenige!“, erwidert der Junge trotzig.

„Kind, wir haben nicht das Geld, um dir jedes Jahr viele Geschenke zu kaufen. Sei froh, dass du überhaupt welche hast. Schau doch erst einmal nach, was drin ist, bevor du herummeckerst. Wir haben so lange gespart, um dir die Sachen schenken zu können. Dabei hast du sie mit dieser Einstellung gar nicht verdient.“

„Aber, Mama!“ „Nichts aber, Jannis!“, sagte sie wütend. „Eigentlich wollten wir jetzt zu Oma und Opa fahren, um dort gemütlich zu essen und fröhlich zu sein, aber du verdirbst alles mit deiner Undankbarkeit.“ Jannis schreit seine Mutter an: „Jetzt krieg dich mal wieder ein, Mama!“ „Sei nicht so frech, mein Sohn!“, erwidert die Mutter traurig und schickt Jannis in sein Zimmer. 

Wütend stampft Jannis ohne seine Geschenke die Treppe hoch und schlägt die Tür zu seinem Zimmer lautstark hinter sich zu. Seine Mutter ruft ihm hinterher: „Wenn du dich beruhigt hast und dankbarer bist, kannst du wieder herunterkommen!“

Vor Wut legt sich Jannis in sein Bett und zieht sich die Decke über den Kopf. Kurz darauf schläft er ein. Er träumt, dass das Haus seiner Familie abbrennt und er seine Eltern durch den Brand verliert. Er steht plötzlich ganz alleine draußen in der Kälte und kann nirgends hin, weil alle seine Freunde mit ihren Familien Weihnachten feiern und fröhlich sind. Er steht am Straßenrand und friert. Er ruft: „Mama? Papa? Ist da irgendwer?“ Doch er bekommt keine Antwort. 

Plötzlich schlägt Jannis die Augen auf und sieht sich verwundert in seinem Zimmer um. Er liegt immer noch auf dem Bett und seine Eltern stehen neben ihm. Sofort springt er auf und umarmt beide ganz fest. Vergessen sind alle Geschenke und Wünsche. „Das Wichtigste ist doch, dass wir zusammen sind!“, denkt er glücklich.

Antonia Häfner, Cansu-Emely Wiggenhauser und Anna Wittmann, Klasse 8a

 

Ein Weihnachtsgedicht

Wenn der Weihnachtsmann kommt zur Tür herein,

dann ist die Weihnachtszeit auch bei euch daheim.

Wenn die Kerzen lodern und die Lichter brennen, 

dann braucht der Weihnachtsmann auch nicht mehr wegzurennen.

Dann gleitet er mit seinem Schlitten von Haus zu Haus

und teilt all die vielen Geschenke aus.

Jeannette Fischer, Ronja Ehrlich, Karolina Besler, Michelle Hilbig und Joan Ender, Klasse 8b

 

Angelique Albrecht, 8a
Ilayda Ali-Oglou, 8a
Tobias Klebeg, 8a
Adem Aydin, 8a

Monat April

Das Mädchen von nebenan

Das Mädchen von nebenan – klein, schüchtern – hat immer ein Lächeln auf den Lippen. Doch das war nicht immer so. In ihrer Kindheit wurde sie gemobbt, von den Eltern missachtet, von allen allein gelassen. Sie zog sich zurück in ihre eigene Welt – dem Internet. Dort lernte sie neue Leute kennen und wurde immer glücklicher. Hoffnung stieg auf. Sie schöpfte neue Kraft, wurde selbstbewusster. Gestärkt trat sie hinaus in die „reale Welt“. Sie kämpfte sich aus dem Mobbing. Ihre Eltern achteten mehr auf sie. „Mama?“ „Ja, Schätzchen?“ „Darf ich nach Köln?“ „Wer wohnt denn da?“ „Eine Freundin!“ Am darauffolgenden Wochenende stieg sie in den Zug nach Köln. Es war der Tag, an dem sie nur noch lächeln konnte.

Fünf Jahre später…
Mittlerweile lebt das Mädchen von nebenan bei ihrer besten Freundin. Sie hat es geschafft. Jetzt ist sie glücklich!

Corinna Butterhof, Klasse 9aMH

Freiheit – Ein Traum?

Mal wieder einer dieser Träume, die so nah scheinen, aber doch so fern sind. Ich stehe auf und bewege mich durch mein dunkles Zimmer, dass nur von dem Licht des hereinfallenden Mondes erleuchtet wird, zu meinem Fenster. Ich blicke nach draußen, wo die Nacht sich schon lange ausgebreitet hat. Dann schließe ich meine Augen und lausche dem Zirpen der Grillen. Es ist Sommer! Ich denke darüber nach, wie frei doch die Grillen da draußen sind, wie sie unbeschwert umherspringen und glückselig erscheinen. Plötzlich reiße ich meine Augen auf und schaue auf meinen Wecker. In der Dunkelheit erkenne ich die roten, leuchtenden Ziffern. Es ist 0:53 Uhr! Ich sollte mich wieder hinlegen und weiterschlafen. „Ich muss heute früh aufstehen“, murmele ich vor mich hin bevor ich wieder in mein Bett steige.

Wie schön wäre doch die völlige Freiheit von allem! Keine Bindungen. Nichts, das mich davon abhält, das zu tun, was ich möchte.

Fabian Roder, Klasse 9aMH

Freiheit – Ein Traum?

Natürlich möchte jedes Kind und jeder Teenager besonders viel Freiheit. Sie möchten alles selbst bestimmen und kein Abenteuer verpassen. Jugendliche wollen oft nicht in die Schule und haben am Unterricht keinen Spaß. Sie strengen sich nicht an, sind voller Frust und würden viel lieber zuhause bleiben.

Würden die Jugendlichen aber anfangen, zu versuchen, Freude an allem zu haben, wäre auch die Schule erträglicher.   

Madleen Brettel, Klasse 9aMH

Frust, Freiheit, Frieden

Frust ist, wenn man sieht, dass das eigene Land durch den Krieg zerstört wird und man nichts dagegen tun kann.

Freiheit ist, wenn man aus dem Kriegsgebiet flüchten und irgendwo ein neues Leben beginnen kann.

Frieden ist, wenn die Menschen begreifen, dass der Krieg nichts bringt, und sie aufhören, sich gegenseitig zu töten.

Cankut Civelek, Klasse 9aMH

Freiheit

Die Freiheit eines Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er möchte, sondern darin, dass er nichts tun muss, was er nicht möchte.

Freiheit ist…
…die Möglichkeit, eigene Entscheidungen treffen zu können.

Freiheit ist…
…wenn dir niemand vorschreibt, was du tun sollst.

Melisa Kaya, Klasse 9aMH

Das ist Freiheit für mich

Freiheit…
…ist für mich, in Frieden und ohne Zwang zu leben, in einer Welt, ohne Krieg, Unterdrückung oder Gewalt. Freiheit ist ein Gefühl des Glückes und bedeutet eben nicht, das Gefühl zu haben, in Vorurteilen zu leben. Man kann in Freiheit eigene Entscheidungen treffen, ohne dafür verurteilt oder verfolgt zu werden, und man kann seine Sexualität frei ausleben und offen zeigen. Das ist Freiheit für mich!

Maria Horcher, Klasse 9aMH

Wahre Freunde?

Durch soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram haben Jugendliche weniger wahre Freundschaften. Sie tauschen lieber „Likes“ mit unrealen Freunden aus. Wahre Freunde existieren im Internet nicht. Zum Teil wissen die Jugendlichen noch nicht einmal, wer derjenige ist, mit dem sie sich übers Internet unterhalten.

Ann-Kathrin Waltes und Amelie Kröger, Klasse 9bH

Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte

Liebes Tagebuch,
heute schreibe ich dir, weil mein Freund Kurt verliebt ist.
Folgendes ist heute passiert....
Kurt und ich gingen zur Schule. Wie jeden Tag hielt Kurt nach einem ganz bestimmten Mädchen aus der Parallelklasse Ausschau. Kurt schwärmte: ,,Sie ist sooo schön". Ich nickte nur und nahm mir vor,  sie zusammenzubringen.
Schon am nächsten Morgen wollte ich meinen Plan in die Tat umsetzen, doch leider ging alles schief! Zuerst wollte ich es so anstellen, dass beide am gleichen Ort waren. Ging lschief, weil sie den Bus verpasst hatte. Plan zwei, ihr in der Pause alles zu erzählen, klappte auch nicht, weil sie die ganze Pause auf dem Klo war. Als ich sie dann endlich auf dem Nachhauseweg von der Schule ansprechen konnte, stellte sich heraus, dass sie in mich verliebt war. Ich dachte nur: „ Schnell weg!“ Leider kam gerade in dem Moment, in dem ich über die Straße flüchten wollte, ein Auto… STOP! „AAAhhh!!!“


Liebes Tagebuch,
ich liege im Krankenhaus und meine Aufgabe ist endlich erfüllt. Dank meines Unfalles sind die beiden endlich zusammen. Weil sie mich beide jeden Tag besuchen, lernten sie sich kennen und lieben.
Und ich komme endlich in zwei Wochen wieder raus. :)

Tobias Klebeg, Klasse 7a


Monat März

Bilder zum Thema Freundschaft und Freiheit

Freya Stamm, 10aMH
Melanie Klebeg, 8
Charlotte Franke, Mandy Keller, Madlen Müller, Isabell Rapko, 10aMH
Anna Miliotis, 8

 

Fremd, Freund, Freiheit – Was bedeuten diese Wörter für mich?

Sarah-Sophie Spatz, 8

 

Das Erste, was mir zu diesen drei Begriffen einfällt, ist das Kung-Fu-Training! Das ist das Wichtigste für mich. Im Verein war ich am Anfang auch fremd und ich war auch ziemlich schüchtern. Doch ich habe dort neue Freunde kennengelernt, die heute alles für mich bedeuten, und für die ich alles tun würde. Immer wenn ich zum Training komme, fühle ich mich frei, weil es einfach das ist, was mich bewegt. Ich brauche das Training, um mich abzureagieren und um gleichzeitig Kraft zu tanken, um neu durchstarten zu können.
Zuerst fremd, dann befreundet und am Ende ist das Training meine Freiheit!

Sarah-Sophie Spatz, Klasse 8

Die beste Freundin

Freundschaft bedeutet, eine wichtige Person an der Seite zu haben, die man über alles liebt und von der man über alles geliebt wird. Eine Freundin zu haben, ist das Wertvollste im Leben. Eine beste Freundin bringt dich immer zum Lachen, wenn du traurig bist, unterstützt dich bei allen Problemen und verzeiht dir, wenn du einen Fehler gemacht hast. Die beste Freundin ist diejenige, mit der man über alles reden kann und die einen so akzeptiert, wie man ist. Man kann stolz sein, wenn man eine beste Freundin hat. Deshalb pass gut darauf auf, dass du deine beste Freundin nie verlierst!

Anisa Darwish, Klasse 8

 

     

Er ist´s

Der Fußball, der fliegt übers Feld,
bis er mal ins Tor fällt.
Viele Leute rufen „Ja“,
das wurde mir erst später klar.
Ich war mal wieder der Boss,
bis ich das nächste Tor schoss.
Dann war das Spiel aus
und ich ging nach Haus.

Adem Aydin, Klasse 7a

Monat Februar

Fremder Besuch

An einem sonnigen, schönen Sommertag ging ich mit meiner Zwillingsschwester Aaliyah ins Schwimmbad. Wir hatten sehr viel Spaß, so dass wir die Zeit total vergaßen. Es wurde langsam dunkel, und da wir nicht mit dem Auto unterwegs waren, sondern mit dem Fahrrad, fiel uns sehr schnell auf, dass wir schon längst daheim sein mussten. Also zogen wir uns ganz schnell um und gingen zu unseren Fahrrädern. Als wir losfahren wollten, sah ich, dass mein vorderer Reifen platt war. So konnte ich natürlich nicht heimfahren! Deshalb schoben wir unsere Fahrräder nach Hause. Daheim angekommen, fiel mir ein, dass mein Haustürschlüssel noch auf meinem Bett lag. Also mussten wir warten, bis Mama nach Hause kam. Solange saßen wir auf der Treppe und warteten. Plötzlich hörten wir seltsame Dinge aus dem Haus...

Als Mama da war, ging ich schnell aufs Klo. Auf einmal hörte ich Aaliyah ganz laut schreien: „HIIIIILFEEEE!!!“ Ich beeilte mich und rannte wie der Wind nach oben. „Was ist denn los, Aaliyah?“, fragte ich sie. Sie schrie mir ins Gesicht: „Ein Affe!!!“ „Wo?“; fragte ich, „Ich sehe keinen Affen.“ „Na da!“; meinte sie und zeigte auf ein kleines braunes Fellknäuel mit süßen Ohren und einem kleinen Schwänzchen. Ich ging hin und nahm das kleine Fellknäuel auf den Arm. Es war ein kleines, süßes Hündchen, das sich bestimmt verlaufen hatte! Aaliyah war sich nicht sicher, ob sie das kleine Hündchen auf den Arm nehmen sollte. Aber sie wollte dem Kleinen einen Namen geben. „Ein fremder Besuch! Wie wär´s, wenn wir den Hund „Fremder Besuch“ nennen?“ Ich fand das richtig toll und stimmte zu: „Ja, das ist cool!“ Wir fragten unsere Mama, ob wir den Hund behalten durften. Mama meinte, wir sollten erst bei der Polizei anrufen und fragen, ob der kleine Fremde vielleicht schon vermisst wurde. Also schnappten wir das Telefon und riefen bei der Polizei an. Dort vermisste ihn niemand, jedoch sollten wir am nächsten Tag noch einmal anrufen. „Fremder Besuch“ durfte also vorerst bei uns bleiben. Am nächsten Tag riefen wir wieder bei der Polizei an und fragten, ob inzwischen ein Hund vermisst wurde. Tatsächlich suchte jemand einen kleinen, braunen Retriever mit sterzenden Ohren und einem kleinen Schwänzchen. Das war der kleine, fremde Besuch! Ein kleiner Junge suchte ihn schon sehnsüchtig. Er war ihm entwischt, als ein Nachbar das Gartentor öffnete. Die Polizei informierte den Jungen und er kam eine halbe Stunde später mit seinem Vater vorbei, um den Hund abzuholen. Der Junge hieß John und „Fremder Besuch“ hieß eigentlich Tommy. Glücklich nahm John seinen Hund mit nach Hause.

Als wir am nächsten Morgen aufwachten, klingelte es. Es war John mit „Fremder Besuch“. Die beiden wollten uns zu einem Spaziergang abholen. Wir freuten uns, zogen uns an und gingen mit. John war so alt wie Aaliyah und ich, also 12 Jahre. Er wohnte ein paar Häuser weiter. Mit der Zeit freundeten wir uns an. Am Ende waren Aaliyah und ich sogar in John verliebt, aber das ist eine andere Geschichte.

Marie Da Sois, Klasse 7a