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Staatliche Wirtschaftsschule Coburg
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Aktuelles

oben von links: Nina Wilder und Klaus Biersack; unten von links: Karin Dötzer und Martina Borcherding

Oberstudienrätin Karin Dötzer neue Stellvertreterin der Schulleiterin an der Berufsschule II Coburg mit Staatlicher Wirtschaftsschule Coburg

Nachdem bereits mit Schreiben des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus die Bestellung zum 1. Juli 2017 erfolgt war, führte Oberstudiendirektorin Martina Borcherding in einer Konferenz am 27.07.2017 OStRin Karin Dötzer offiziell in ihr neues Amt als Ständige Vertreterin der Schulleiterin der Berufsschule II und der Wirtschaftsschule Coburg ein.

Sie skizzierte den beruflichen Werdegang und brachte ihre Über-zeugung zum Ausdruck, dass Frau Dötzer über alle Voraussetzungen verfüge, um in ihrer neuen Funktion an der pädagogischen und organisatorischen Fortentwicklung der Schulen erfolgreich mitzuwirken. Nach dem Abitur absolvierte Karin Dötzer ihr Studium zur Diplom-Handelslehrerin an der Universität Köln. Nach dem Abschluss überbrückte sie die Zeit bis zum Beginn des Referendariats mit Tätigkeiten beim Bundesverwaltungsamt in Köln und beim Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge in Zirndorf. Das Referendariat führte die gebürtige Sauerländerin zunächst nach Nürnberg an die Berufsschule 6 und die Hans-Böckler-Schule in Fürth, bevor sie 1993 an die damalige Staatliche Berufsschule Coburg kam. Im März 2006 folgte die Ernennung zur Oberstudienrätin. Seit dieser Zeit ist sie schwerpunktmäßig in den Klassen für angehende Industriekaufleute und Kaufleute für Versicherungen und Finanzen eingesetzt, die sie sehr engagiert auf das Berufsleben vorbereitet. Dabei ist ihr ein guter Kontakt zu den ausbildenden Unternehmen stets sehr wichtig.

Über den Unterricht hinaus betreute sie mehrmals das Unternehmensgründungsprojekt „Junior". Seit 2014 unterstützt die Mutter von zwei Söhnen die Schulleitung bei Arbeiten der EDV-Schulverwaltung und Vertretungsplanung. Außerdem ist sie ehrenamtlich in Prüfungsausschüssen der IHK zu Coburg tätig.

Für die dem Freistaat Bayern geleisteten Dienste sprach die Regierung von Oberfranken im Januar 2017 OStRin Karin Dötzer den Dank und die Anerkennung der Bayerischen Staatsregierung für ihre 25-jährige Tätigkeit im Schuldienst aus.

Martina Borcherding stellte fest, dass Frau Dötzer in den letzten Jahren die klassische Lehrerarbeit um immer mehr Bereiche erweitert und sich somit zusätzliche Kompetenzen erarbeitet habe. Sie konnte bereits seit Februar 2017 einen Teil der vielfältigen Aufgaben einer Stellvertreterin kennenlernen und Erfahrungen sammeln. Mit ihrer anerkannten Persönlichkeit werde es Frau Dötzer nicht schwer fallen, sich in das umfangreiche Tätigkeitsgebiet einzuarbeiten. Sie wünschte ihrer Stellvertreterin Freude bei ihrer neuen verantwortungsvollen Aufgabe und stets eine glückliche Hand bei ihren Entscheidungen.

Mit den besten Wünschen für eine gute Zusammenarbeit in ihrem neuen Amt überreichten die Personalratsvorsitzenden der Berufsschule und der Wirtschaftsschule, Herr OStR Klaus Biersack und Frau StRin Nina Wilder, im Namen der beiden Kollegien Blumengrüße.

Karin Dötzer bedankte sich für die Glückwünsche und die Bereitschaft des Kollegiums, bis zur Neubesetzung der Stellvertreterstelle die vielfältigen Aufgaben in der Schulleitung mit zu übernehmen und bat auch weiterhin um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Martina Borcherding


Schulfest 2017

Trotz Dauerregens war unser Schulfest wieder ein voller Erfolg

Unsere Klassenbesten 2017

Egal, ob Regen oder Schnee - die Staatliche Wirtschaftsschule Coburg begrüßte ihre Gäste zum diesjährigen Sommerfest am 26. Juli im Schulhauscafé. Und tatsächlich kamen zahlreiche Eltern, Großeltern, Freunde und Verwandte, um zusammen mit Wirtschaftsschülern und Lehrern den Abschluss eines erfolgreichen Schuljahres zu feiern. Auch in diesem Jahr wurde den Gästen wieder so einiges geboten. Nach einem kurzen Programm, das Schulleiterin Martina Borcherding eröffnete und in dem Sie auf die erfolgreiche Arbeit von Schülern, Lehrern und Elternbeirat zurückblickte und sich bei allen Beteiligten bedankte, die die Durchführung des diesjährige Sommerfests trotz Dauerregens ermöglichten, bewies die Weltklasse sängerisches Talent und trug den Song „Zu Hause ist da, wo deine Freunde sind“ von Adel Tawil vor, was viele Gäste berührte.

Zum Schluss lud Frau Borcherding zu einem Rundgang durch das Schulhaus ein, wo in den Klassenräumen verschiedenste Attraktionen auf die Besucher warteten. Neben Dosenwerfen und Minispielen gab es wie in den Jahren zuvor die große Tombola, bei der es als Hauptpreise Konzertkarten zu gewinnen gab. Diesmal für die Söhne Mannheims, die am 25.08.2017 in Coburg auftreten werden.

Natürlich sorgte unser engagierter Elternbeirat auch wieder bestens für das leibliche Wohl. Neben Bratwürsten und Wienern gab es selbstgebackenen Kuchen und Kaffee und die Neuntklässler bereiteten leckere Cocktails zu. Trotz des schlechten Wetters gönnten sich auch viele ein leckeres Eis und genossen die verschiedenen Angebote. Gegen 17 Uhr verkündete Sportlehrer Peter Gutwasser die Sieger der diesjährigen Bundesjugendspiele und ehrte alle Gewinner mit einer Medaille. Und so vergingen die Stunden wie im Flug und schon war gegen 18 Uhr das Schulfest zu Ende. 

Die Schulleitung und alle Lehrkräfte der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg wünschen allen Schülern und Eltern erholsame Ferien und einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr! 

Stefanie Bartsch

60 Wirtschaftsschüler dürfen feiern

"Jetzt ist es geschafft - endlich. Monatelanges Arbeiten und intensives Lernen haben sich gelohnt!", sagte Oberstudiendirektorin Martina Borcherding, Schulleiterin der Staatlichen Berufsschule II und der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg, bei der Abschlussfeier der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg. "Die Prüfungen hatten es in sich, das steht außer Frage", sagte sie. Da habe der eine oder andere sicherlich nicht immer ruhig geschlafen. Das Wichtigste sei am Ende aber, dass sich die Schüler nicht hätten beirren lassen. "Ihr habt eure Stärken ausgespielt und die Prüfung bestanden. Klasse, super, Gratulation!" 

Die Schüler hätten in den letzten Monaten übrigens nicht nur für die Prüfung gelernt, sondern auch eine Menge fürs Leben. Sie hätten herausfinden können, was sie später im Berufsleben machen wollen, so die Schulleiterin. Die Absolventen hätten mehrere Möglichkeiten, zum Beispiel eine Ausbildung beginnen oder vielleicht auf der FOS das Abitur erlangen? Was auch immer die Schüler planten, das Kollegium habe sie gut darauf vorbereitet. Neben einer fundierten Allgemeinbildung hätten sie eine berufliche Grundbildung genossen, ein Kernelement der Wirtschaftsschule, das dieser Schulart ein unverwechselbares Profil verleihe. Dabei seien im Unterricht Akzente gesetzt worden, so Martina Borcherding. Selbst wenn sich kleinere persönliche Katastrophen ergeben hätten: Nicht alles, was nach einem Ende aussieht, müsse auch wirklich ein Schlussstrich sein. "Lasst euch nicht aus dem Konzept bringen, geht euren Weg. Ihr könnt stolz darauf sein, was ihr in den letzten Monaten und Jahren an der Wirtschaftsschule geleistet habt. Nun habt ihr den Erfolg in Form eines mittleren Schulabschlusses in der Tasche und könnt ihn auskosten", sagte die Oberstudiendirektorin.

Sie nutzte die Gelegenheit, um einige Worte ihres Stellvertreters Ralf Gutgesell zu verlesen, der aus gesundheitlichen Gründen am Freitag nicht an der Feier teilnehmen konnte. Alina Friedrich sorgte mit dem Chor für die musikalische Ausgestaltung der Abschlussfeier. 

Quelle: WOLFGANG DESOMBRE aus inFranken.de vom 21.07.2017


Ein Sportstar zu Gast bei uns!

Am Donnerstag, den 27.04. 2017 hatte die Klasse 8a das große Vergnügen und die Ehre den Spieler Nummer 1 der Brose Baskets Bamberg, Fabien Causeur, im Klassenzimmer begrüßen zu dürfen. Die Schüler hatten mit ihrer Klassenlehrerin Annika Lotter an der diesjährigen Schoolstour des europaweit bekannten und erfolg-reichen Basketballvereins teilgenommen. Dafür wurde mit großem Engagement ein Bewerbungsvideo gedreht, wobei allen Beteiligten klar wurde, dass ein Filmdreh viele Tücken beinhaltet, aber auch großen Spaß bringt. Die Mühe wurde belohnt – die Pressestelle der Brose Baskets kündigte als Gewinn des Wettbewerbs den Besuch von Causeur an! 

Am Donnerstag waren alle Schüler ein wenig nervös, denn einer-seits trifft man ja nur selten einen Star, andererseits war auch bekannt, dass die Kommunikation vollständig auf Englisch statt-finden muss – denn Causeurs Deutschkenntnisse und die Französischkenntnisse der Klasse 8a sind doch ähnlich gering ausgeprägt. Doch die Aufregung legte sich schnell, als die Klasse Fabien Causeur ein wenig kennenlernen durften, der offen und freundlich alle Fragen eines vorher erstellten Interviewbogens beantwortete und auch angesichts zahlreicher Zusatzfragen nicht verzagte. Mit seiner sympathischen, herzlichen und lustigen Art stand er Rede und Antwort zu Fragen bezüglich seiner sportlichen Karriere, seiner Position beim Deutschen Meister wie auch zu seinem Privatleben. Endgültig war das Eis gebrochen, als Causeur mit augenscheinlichem Stolz den Instagram Account seines Hundes Chorizo präsentierte. Auch für zahlreiche Selfies und Gruppenfotos war natürlich Zeit und jeder Schüler durfte sich über ein Autogramm des französischen Nationalspielers freuen.

Es war eine großartige Schulstunde, die keiner der Schüler so schnell vergessen wird!

Ein großer Dank an die Brose Baskets Bamberg für den tollen Wettbewerb und natürlich an Fabien Causeur, den neuen Helden der 8a!

Annika Lotter


Manfred Müller in den Ruhestand verabschiedet

Zum 17.02.2017 verabschiedeten wir StD Manfred Müller nach 37 Jahren Lehrerdasein in die Freistellungsphase der Altersteilzeit im Blockmodell.

Durch seine langjährige engagierte Mitarbeit hat er die Wirtschaftsschule Coburg wesentlich mitgeprägt. Nach seinem Referendariat und einem zweijährigen Abstecher an die damalige Staatliche gewerbliche, kaufmännische, hauswirt-schaftliche Berufsschule Coburg wurde er 1983 aus dienstlichen Gründen an die Wirtschaftsschule Coburg versetzt. Bereits zu diesem Zeitpunkt trieb er den Aufbau der edv-technischen Ausstattung der Wirtschaftsschule voran.
1985 legte er erfolgreich die Zusatzprüfung für das Fach Deutsch ab, 1989 erfolgte die Beförderung zum OStR. Am ISB engagierte er sich in dieser Zeit in der Lehrplankommission für das Fach Sozialkunde. Im Jahr 1992 wurde ihm die Fachbetreuung Deutsch/Sozialkunde/Geschichte übertragen, was die Beförderung zum StD im Jahr 1998 nach sich zog. Darüber hinaus rief er die Homepage der Wirtschaftsschule ins Leben und betreute über viele Jahre Referendare im zweiten Ausbildungsabschnitt.

Die Schulfamilie der Wirtschaftsschule Coburg-Cortendorf bedankt sich herzlich bei Herrn Müller für seinen langjährigen unermüdlichen Einsatz zum Wohl der Schule und der Schülerinnen und Schüler. Wir wünschen ihm für seinem neuen Lebensabschnitt alles Gute, Zeit für die Familie und seine Hobbys und vor allem Gesundheit!

Martina Borcherding


Lesekompetenzen der Schüler fördern – wie schaffen wir das? 

 „Lesen-Können - darauf läuft schließlich alles hinaus.“ Christian Morgenstern (1871 – 1914)

Den unterrichtsfreien Buß- und Bettag nutzte das Kollegium, um sich unter der Leitung von LAss Benjamin Puff über die theore-tischen Grundlagen des Lesens sowie dessen Förderungsmöglich-keiten fortzubilden. „Lesen-Können“ stellt eine komplexe Fähigkeit auf verschiedenen Ebenen dar, die sich von der Entschlüsselung einzelner Wörter bis zur Anschlussdiskussion über Gelesenes erstreckt. Ähnlich vielfältig sind auch die Methoden, mit denen sich Lesekompetenzen verbessern lassen. Unser Ziel bestand darin, aus diesen Möglichkeiten ein passendes Konzept für unsere Schüler zu entwerfen, das über die im Deutschunterricht bereits praktizierten Maßnahmen hinausgeht. Dabei waren zahlreiche Aspekte zu berücksichtigen: Welche Lesebereiche möchten wir fördern? Welche Klassen können am meisten profitieren? Welche Methoden wirken sich motivierend auf das Leseverhalten der Schüler aus? Was ist einfach und schnell umzusetzen? Wie lässt sich die Leseförderung zeitlich organisieren? 

Nach intensiven Diskussionen entschieden wir uns für eine wöchentliche Lesestunde in den beiden siebten Klassen, die sich durch den Stundenplan „bewegt“ und deshalb von allen Kollegen abwechselnd durchgeführt wird. Methodisch stehen lautes Vorlesen durch geübte Leser sowie stilles freies Lesen unterschiedlicher Lektüre und Zeitungsartikel zur Auswahl. Der Grundstein einer schulischen „Kultur des Lesens“ ist damit gelegt, eine Ausweitung hinsichtlich der beteiligten Klassenstufen und Maßnahmen möglich und wünschenswert. Von den Fortschritten profitieren die Schüler dann nicht nur im Deutschunterricht, sondern überall, wo Texte eine Rolle spielen. 

Christiane Weber


Informationen rund um die Berufswahl

Im Vorfeld der ersten Klassenelternversammlung des Schuljahres 2016/17 informierte Herr Aue, Leiter des IHK- Kompetenzzentrums, ausführlich über mögliche berufliche Werdegänge nach dem Mittleren Schulabschluss an der Wirtschaftsschule.

Neben den theoretischen Inhalten einzelner Ausbildungsberufe stellte er dabei den interessierten Eltern und Schülern auch Unternehmen aus dem Raum Coburg vor, bei denen diese erlernt werden können.

Annika Lotter


Schulfest 2016

Die Klassenbesten 2016
Teilnehmer am KMK-Zertifikat und der Sprachreise
Unser Chor 2015/16

Der Mittwoch in der letzten Schulwoche ist für alle Mitglieder der Wirtschaftsschul-Familie, deren Familien und Freunde ein bekannter und beliebter Termin, denn das Schuljahr ist fast vorbei und die damit verbundenen Hürden sind überwunden. Das wird mit einem gemütlichen Schulfest gefeiert. Auch die ehemaligen Absolventen nutzen sehr gerne diese Gelegenheit, um ihre alten Lehrer und einige ehemalige Schulfreunde wiederzutreffen.

Das offizielle Rahmenprogramm besteht traditionell aus einer kurzen Ansprache der Schulleiterin, Frau OStDin Martina Borcherding, in der die Klassenbesten aller Jahrgangsstufen geehrt werden. Frau Borcherding dankte auch den Chor-Teilnehmern, für die gelungene Umrahmung der Abschlussfeier. Nach der Ausgabe der KMK-Zertifikate und der Urkunden für die Sprachreise-Teilnehmer durch StRin Nina Wilder wurde bei einem fröhlichen Beisammensein das abgelaufene Jahr gefeiert und Speis und Trank genossen.

Auch von den Klassen wurde wieder viel geboten. In der 7a konnte man Grußkarten kaufen und an Freunde oder Lehrer verschicken, die 7b hatte eine Slackline über einen Pool aufgebaut, auf der man sein Können unter Beweis stellen konnte. In der 8. Klasse gab es leckere Cocktails und Bowle. Die beiden 9. Klassen haben die allseits beliebte Tombola organisiert und die 10c war auf der Suche nach dem WS-Dart-Meister des Jahres.

Gegen 16:30 Uhr ehrte Sportlehrer Peter seine Besten im Schwimmen, Turnen, Tischtennis, Leichtathletik und Fußball und gab die beliebten Medaillen aus.

Für das leibliche Wohl aller Gäste während der gesamten Veranstaltung hat wieder sehr engagiert der Elternbeirat gesorgt. Es gab alles, was das Herz begehrt. Vielen Dank für die tatkräftige Unterstützung!

Wer gerne in die Wirtschaftsschule aufgenommen werden möchte, kann sich noch bis zum 05.08.2016 im Sekretariat der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg anmelden.

Stefanie Bartsch & Claudia Zehner


Stolz auf Erfolgreiche Absolventen

Die Staatliche Wirtschaftsschule Coburg verabschiedete 57 erfolgreiche Absolventen, davon 47 aus dem H-Zweig und zehn aus dem M-Zweig.

Jetzt sei die Zeit an der Wirtschaftsschule Coburg für die ehemaligen Schüler Geschichte und sie könnten stolz auf das sein, was sie erreicht hätten, sagte Oberstudiendirektorin Martina Borcherding, Schulleiterin der Staatlichen Berufsschule II und der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg, bei der Abschlussfeier im Haus Contakt. Sie berichtete den Festgästen, dass einige ihre Ausbildung an anderen Schulen fortsetzten, andere mit einer Ausbildung ins Berufsleben einstiegen. Auf jeden Fall stehe allen weiterhin eine spannende Zeit des Lernens bevor. 

Wenn wieder ein Jahrgang die Schule verlasse, würden alle ein Stück zurückblicken und sich fragen, wie die gemeinsame Zeit verlaufen ist. Natürlich gebe es einige Ereignisse, die den Schülern und auch den Lehrer im Gedächtnis blieben. Das wären zunächst gefühlte zigtausend Stunden Englisch, Deutsch, Rechnungswesen, Betriebswirtschaftslehre oder Übungsfirmenarbeit, in denen die Frustrationsgrenze auf Schüler- oder auch auf Lehrerseite das eine oder andere Mal zwar überschritten worden sei, die Konflikte aber immer hätten erfolgreich aus dem Weg geräumt werden können, sagte die Oberstudiendirektorin. Vielleicht würden sich die heutigen Absolventen lieber an die Abwechslung, die ihnen neben dem 

normalen Schulalltag geboten wurde, erinnern: Schulfeste, sportliche Aktivitäten, Weihnachtsfilm, Kennlerntage oder die Studienfahrt nach Italien.

Mut ist wichtig

Die Wirtschaftsschule habe auch Dinge vermitteln wollen, die nicht im Lehrplan stehen. Dazu gehöre auch der Mut, sich auszuprobieren, Fehler zu machen, ja, zu scheitern. "Wir wollten euch zeigen, dass in jeder vermeintlichen Krise das große Potenzial für einen erfolgreichen Neuanfang steckt", sagte Borcherding. "Wir haben euch auch immer als eine Gemeinschaft gesehen. Im Team erreicht man mehr als als Einzelne, und die gemeinsamen Erfolge werden euch Recht geben."

Oberstudiendirektorin Martina Borcherding wünschte den Absolventen Glück und Gelassenheit auf ihrem weiteren Lebensweg und fügte hinzu: "Da sind wir ganz optimistisch".

Klassenbeste sind Laura Beutel, Stefanie Weigelt und Lena Wagner. Die beste Prüfungsarbeit in Textverarbeitung ist Mirko Keller und Lena Jucht gelungen. Die beste Prüfungsarbeit in Englisch hat Jule Gruber. die beste Prüfungsarbeit in Rechnungswesen hat Daniela Fischer abgelegt.

Quelle: WOLFGANG DESOMBRE aus inFranken.de vom 25.07.2016


Monika Mielich von der Coburger Kartonagenfabrik GmbH & Co. KG im Gespräch mit Mirko Keller (Kl. 10 a) der CPM GmbH, einem unserer Übungsunternehmen.

Perfekte Vorbereitung auf den Beruf - Ausbildungsbetriebe informieren sich über Übungsunternehmen

Das Unterrichtsfach Übungsunternehmen (früher: Übungsfirmen-arbeit) ist seit jeher das Alleinstellungsmerkmal der Wirtschafts-schulen und bildet den Kern der dort vermittelten anwendungs-orientierten und praxisnahen beruflichen Grundbildung. Dennoch herrscht vielerorts - gerade auch bei Ausbildungsbetrieben - ein Informationsdefizit im Hinblick auf Inhalte, Ziele, Ablauf und Organisation des Faches. Dies nahm die Staatliche Wirtschafts-schule Coburg zum Anlass, die regional ansässigen Unternehmen zu einer Informationsveranstaltung einzuladen.

Der Lernort Übungsunternehmen simuliert ein modernes Unternehmen, die einzelnen Arbeitsplätze orientieren sich dabei an einer typischen Aufbau- bzw. Ablauforganisation eines Großhandels-betriebes. Die Schülerinnen und Schüler werden dadurch kompetenzorientiert auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorbereitet.

Vertreter der Firmen AOK, Coburger Kartonagen, Haba, HUK, Kaeser, Leise, Waldrich sowie der Berufsberatung waren der Einladung gefolgt und ließen sich die Chance nicht entgehen, sich von den Mitarbeitern (sprich: Schülerinnen und Schülern der Klassen 10 a und b), die Arbeit in den beiden Übungsunternehmen der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg demonstrieren zu lassen. Susanne Mildenberger vertrat die Haba-Firmenfamilie, die als Patenfirma für eines der beiden Übungsunternehmen fungiert und dieses dankenswerterweise hinsichtlich Ausstattung, Bewerbungstraining, Betriebsbesichtigungen u. v. m. vorbildlich unterstützt. Die Anwesenden zeigten sich durchweg angetan von der modernen Ausstattung, dem praxisnahen Unterricht und dem Niveau, auf dem die Schülerinnen und Schüler reale Geschäftsprozesse abbilden, sei es die Erfassung von Aufträgen mittels Warenwirtschaftssystem, die Überwachung laufender Vorgänge, Ablage, Korrespondenz per Brief oder Mail oder auch die Erstellung von Sonderangeboten. Mit welch hoher Motivation die Schülerinnen und Schüler ihre Aufgaben angehen zeigt allein schon die Tatsache, dass sie gerne einen freien Nachmittag in der Schule verbrachten, um ihre Firma zu (re)präsentieren.

Man könne sich nun erst richtig vorstellen, was sich hinter dem Unterrichtsfach verberge und die Note in Bewerbungszeugnissen besser beurteilen, war der einhellige Tenor der Vertreter der „echten“ Unternehmen in einer abschließenden Gesprächsrunde. Von besonderem Interesse war deshalb auch die Notengebung, die anhand individueller Aufgabenstellungen für die Mitarbeiter der einzelnen Abteilungen sowie mittels eines Beurteilungsbogens erfolgt. Dass hier neben Fachwissen vor allem Softskills wie Pünktlichkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortlichkeit einfließen, stieß bei den vorwiegend in den Personalabteilungen tätigen Gästen auf besonders große Zustimmung. Hinsichtlich des neuen, kompetenzorientierten LehrplanPLUS nimmt das Fach Übungsunternehmen somit sicher eine Vorreiterrolle ein. Kein Wunder also, dass das Feedback aller Beteiligten uneingeschränkt positiv ausfiel.

Christoph Gradl


Voller stolz übergeben die Schülersprecher den Scheck an Herrn Rendigs. (Foto: Herr Desombre)

Wir übergeben eine Spende an die Stiftung für krebskranke Kinder in Coburg

Alle zusammen haben wir beim vergangenen Nikolausbasar eine Gesamtsumme von 500,00 Euro erwirtschaftet und wie immer sollte das Geld einem gemeinnützigen Zweck in der Region zur Verfügung gestellt werden. Gleich einer der ersten Vorschläge war die Stiftung für krebskranke Kinder Coburg. Cansu-Emely Wiggenhauser, die Klassensprecherin der Klasse 7a, sagte: „Ich habe in der Zeitung gelesen, dass es diese Stiftung gibt. Das wäre doch was für uns, oder?“ Gesagt, getan. Der Vorsitzende des Stiftungsrates, Herr Rendigs, war schon beim ersten Anruf aus der Wirtschaftsschule sehr erfreut über unsere Spendenbereitschaft. „In der Zeit der Flüchtlingskrise merken wir deutlich, dass die Spendengelder auch anderswo gebraucht werden“, sagte er.

Bei der offiziellen Übergabe erzählte Herr Rendigs unserer Schulleitung, den Schülersprechern und den Verbindungs-lehrern Einiges von der Stiftung selbst. Er nannte uns bekannte Mitglieder, den umfassenden Aufgabenbereich, das Einzugsgebiet der Betroffenen und lobte die enge Zusammenarbeit der Stiftung mit dem Universitätsklinikum in Würzburg. Viele der durchweg ehrenamtlichen Stiftungsmitarbeiter sind Eltern oder Angehörige von erkrankten Kindern. Herr Rendigs berichtete uns auch von einigen erkrankten Kindern, die von der Stiftung begleitet und unterstützt wurden bzw. werden. Er beantwortete noch alle unsere Fragen und übergab uns abschließend eine offizielle Spenderurkunde als kleines Dankeschön.

Das alles hat uns sehr mitgenommen. Die Arbeit, die die Stiftungsmitglieder leisten, ist absolut bewundernswert. Wir wünschen allen betroffenen Kindern und deren Familien viel Kraft und Zuversicht und sind uns sicher, dass die Spende an der richtigen Stelle angekommen ist.

Claudia Zehner


Quelle: www.wallpaperup.com

Der Grinch - Unser Weihnachtsfilm 2015

Nach bewährter Tradition haben wir das alte Kalenderjahr wieder mit einem gemeinsamen Kinobesuch abgeschlossen. Alle Klassen sind nach der zweiten Stunde gemeinsam mit ihren Klassenleitern und den Fachlehrern von Cortendorf zum Utopolis gelaufen und haben dort das Kino 2 "eingenommen". 

Mit ihrer kurzen Ansprache erinnerte unsere Schulleiterin, Frau OStDin Martina Borcherding, daran, bei all dem Trubel und Geschenkewahn, den eigentlichen Sinn von Weihnachten nicht aus dem Auge zu verlieren. Anschließend bedankten sich die Schülersprecher Sofie Karsch und Sinan Ercen für den gelungenen Ablauf des vergangenen Nikolausbasars und verkündeten den dabei erzielten Gesamtbetrag von 500 Euro, der in diesem Jahr an die Stiftung für krebskranke Kinder Coburg gehen soll. Beide Schülersprecher wünschten ihren Mitschülern und Lehrern ein schönes Weihnachtsfest, erholsame Ferien und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Als Einstimmung auf die Weihnachtszeit hat sich die SMV diesmal für den Film "Der Grinch", einer US-amerikanischen Fernsehkomödie mit Jim Carrey in der Hauptrolle, entschieden. In dem kleinen Ort Whoville sind alle Bewohner emsig dabei, das Weihnachtsfest vorzubereiten. Nur der Grinch, eine Kreatur mit grüner Haut, die nicht weit entfernt in einer Berghöhle lebt, mag Weihnachten gar nicht. Wegen seiner schlechten Erfahrungen in der Kindheit versucht er alles, um den anderen das Fest zu vermiesen. In der Verkleidung des Weihnachtsmannes stiehlt er die Geschenke der Einwohner. Doch sein Plan geht nicht auf, die Bewohner von Whoville feiern Weihnachten trotzdem. Die kleine Cindy Lou Who möchte mehr über den Grinch erfahren. Nachdem sie seine Geschichte herausgefunden hat, setzt sie sich für ihn ein und hilft ihm, seine Vergangenheit zu verarbeiten. Der Grinch erkennt nach und nach die Güte des Mädchens und auch die Bedeutung des Weihnachtsfestes. Er gibt die Geschenke zurück und nimmt erstmals am Weihnachtsfest von Whoville teil.

Claudia Zehner


Kooperation der Staatl. Wirtschaftsschule Coburg mit der WS Bamberg

Zu einer Betriebsbesichtigung der etwas anderen Art empfingen Mitarbeiter der beiden Übungsunternehmen Haba GmbH und CPM GmbH der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg ihre Kollegen aus den Übungsunternehmen der Wirtschaftsschule Bamberg.  

Nach einer Führung durch die Geschäftsräume folgte ein Gedanken-austausch über Aufbau, Arbeitsabläufe und Struktur der jeweiligen Firmen. Da sich die Konzepte teilweise erheblich unterscheiden, ergab sich eine lebhafte Diskussion über die jeweiligen Vor- und Nachteile. Eines jedoch konnten die Vertreter beider Firmen bestätigen: Die Mitarbeiter (sprich: Schüler) werden durch das Fach Übungsunternehmen, das ausschließlich an Wirtschaftsschulen unterrichtet und ab dem Schuljahr 2017/18 sogar Teil der Abschlussprüfung wird, optimal auf das Berufsleben vorbereitet.

Christoph Gradl


Pädagogischer Tag 2015

„Classroom mangement “ – dieses im Schulbetrieb zeitlose Thema stand heuer im Mittelpunkt des pädagogischen Tages. Da die Referenten, Hans Ferstl und Katharina Fischer von der Firma empower, am eigentlichen Termin bereits ausgebucht waren, erklärten sich die Lehrkräfte der Wirtschaftsschule spontan bereit, die Veranstaltung vom Buß- und Bettag auf Samstag, 14. November, zu verlegen. Und sogar einen Teil der Finanzierung übernahmen die Teilnehmer selbst.

Diese Entscheidung sollte nicht bereut werden. Kurzweilig, lebensnah, unterlegt mit Beispielen aus der Praxis, informierend ohne zu belehren zeigten die Profis Maßnahmen und Wege für eine erfolgreiche Führung im Klassenzimmer und einen wirksamen Umgang mit Unterrichtsstörungen auf. Ihr Ansatz der konfrontativen Pädagogik (Verstehen - aber nicht einverstanden sein) basiert auf dem Grundsatz, Verhaltensänderungen durch konsequentes Ahnden von Fehlverhalten anzuregen. Gegenseitiger Respekt und Aufmerksamkeit sind Grundlage der Zusammenarbeit von Lehrkräften und Schülern, jedoch müssen gemeinsam aufgestellte Regeln im Konflikt weder erklärt noch begründet werden. Die Kritik (= Konfrontation) bezieht sich grundsätzlich auf das gezeigte Verhalten eines Schülers, nicht auf die Person an sich. Man kann seine Schülerinnen und Schüler mögen, aber trotzdem oder gerade deshalb bei Regelübertretungen ausnahmslos intervenieren. Denn: Ignoriertes Verhalten interpretiert der Schüler als erlaubtes Verhalten!

Anhand mentaler (z. B. Übernahme der Führungsrolle), non-verbaler (z. B. Körpersprache) und verbaler (z. B. Gesprächsführung) Techniken demonstrierten die Referenten, wie konkret mit Unterrichtsstörungen umzugehen ist, wie Regeln im Klassenzimmer wirkungsvoll aufgestellt, umgesetzt und eingehalten werden oder wie Vermeidungsstrategien von Schülern („Beim Kollegen … darf ich das aber auch!“) begegnet werden kann.

Die Coolness- und Anti-Aggressivitätstrainer veranschaulichten ihre Ausführungen mit Rollenspielen und Alltagserfahrungen aus ihrer Arbeit mit Klassen, in denen unterrichten aufgrund massiver Störungen überhaupt nicht mehr möglich ist, bis hin zu massiv gewalttätigen Wiederholungstätern. Wohltuend ehrlich dabei der Hinweis, dass es sich bei ihrem um einen von vielen pädagogischen Ansätzen handelt, mit dem sie selbst allerdings große Erfolge erzielen.

Fazit: Ein anstrengender, aber gewinnbringender und äußerst unterhaltsamer Fortbildungstag!

Christoph Gradl


Wirtschaftsschüler informieren sich!

Die Klassen 9 a und 9 b haben am 27./28. Oktober 2015 den Aids-Parcours bei der AOK in Coburg-Cortendorf absolviert. Unter Begleitung ihrer Lehrkräfte Frau Abeldt (9 a) sowie Herrn Müller und Herrn Gradl (9 b) nahmen die Schülerinnen und Schüler an einer erlebnisorientierten Aids-Präventionsaktion teil, die von der AOK in Zusammenarbeit mit der AIDS-Beratung Oberfranken, der Diakonie und dem Landratsamt angeboten wurde.

In Kleingruppen aufgeteilt bestand an verschiedenen Stationen Gelegenheit, sich umfassend über Übertragungswege, Schutzmaßnahmen und Verhütungsmittel (Wirkungsweisen, Sicherheit, Vor- und Nachteile) sowie ein Leben mit der Infektion zu informieren. Aber auch Fragen rund um die Themen Partnerschaft, Liebe und Beziehung selbst wurden dabei angesprochen. Dabei konnten bereits vorhandene Kenntnisse erweitert und spielerisch angewendet werden. Das große Interesse an diesem Thema wurde durch die aktive Beteiligung unserer Schüler deutlich. Erklärtes Ziel dieser Aktion war es zudem, einer zunehmenden Sorglosigkeit und einem nachlassenden Schutzverhalten im Umgang mit der Krankheit entgegenzuwirken. Fazit: eine interessante und wichtige Bereicherung unseres Schulalltags!

Christoph Gradl

Martina Borcherding - neue Schulleiterin der Staatlichen Berufsschule II und der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg

Am 21. Oktober 2015 wurde StDin Martina Borcherding offiziell als neue Schulleiterin des "Staatlichen Beruflichen Schulzentrums II Coburg" eingeführt.

"Lehren und Lernen soll Spaß machen!" Mit diesen Worten beschrieb sie ihre Wunschvorstellung einer guten Atmosphäre in einer Schule. 

Zu Beginn ihrer Rede bedankte sie sich beim Kollegium, der Regierung von Oberfranken, der Stadt Coburg, den Kammern, der Elternschaft und nicht zuletzt bei den Schülerinnen und Schülern für die vielfältige Unterstützung, die sie insbesondere in den letzten 1,5 Jahren erfahren durfte. In dieser Zeit bewältigte sie nicht nur ihre Aufgaben als Ständige Vertreterin der Schulleiterin, sondern auch die der erkrankten Schulleiterin selbst. Aus einem anfänglichen "Ich schaffe das!" wurde so schnell ein "Wir schaffen das!".

Gemeinsam mit der "Schulfamilie" wolle sie die Qualität der schulischen Ausbildung weiter verbessern. Schulentwicklung sei für sie in erster Linie Unterrichtsentwicklung. Zur Erreichung dieses Zieles bat sie um weiterhin gute Zusammenarbeit.

Auf sehr gelungene Weise musikalisch umrahmt wurde die Feier von Schülern der Berufsschule, Heiko Herrmann, Daniel Maar und Sandra Leicht und von Alina Friedrich, unserer Dipl.-Musikpädagogin. 

Regierungspräsident Wilhelm Wenning wünschte Frau Borcherding in seiner Einführungsrede viel Freude und Erfolg bei ihrer alten und neuen Tätigkeit. Auch er betonte die Doppelbelastung, die sie seit dem Januar 2014 erfolgreich gemeistert habe und überbrachte den besonderen Dank der Regierung von Oberfranken hierfür. 

Allerdings sei sie mit dieser Doppelbelastung auch gut vorbereitet worden für ihre Schulleitertätigkeit. Da Frau Borcherding außerdem über 30 Jahre Unterrichtserfahrung, eine kaufmännische Ausbildung sowie Erfahrungen als Evaluatorin und Mitarbeiterin für die Schulverwaltung verfüge, hätte sie allerbeste Voraussetzungen.

"Nur der kann ein Licht anzünden, in dem selbst ein Feuer brennt." Mit diesen Worten verlieh Norbert Tessmer, Oberbürgermeister der Stadt Coburg, seinem Optimismus Ausdruck, dass die Schulleitung bei Martina Borcherding in besten Händen sei. "80 % des Hochbauetats fließen in den Schulbau", sagte Tessmer. Und das sei in einem Land, in dem Bildung nahezu der einzige Rohstoff sei, gut investiertes Geld, unter anderem, weil so Transferzahlungen vermieden werden können. 

Weiterhin gratulierten recht herzlich Rainer Kissing, Leiter der Aus- und Weiterbildung der IHK zu Coburg und Bettina Beninde, Vorstandsmitglied des Fördervereins der Berufsschule.

StRin Nina Wilder und OStR Klaus Biersack gratulierten als Personalräte im Namen der Kollegien von Wirtschaftsschule und Berufsschule. Beide lobten ausdrücklich den kollegialen Umgang und die gute Atmosphäre, die zu einer sehr angenehmen Zusammenarbeit führt. Nina Wilder überreichte auch Geschenke vom Kollegium der Wirtschaftsschule. Bei so einer verantwortungsvollen Tätigkeit ist es auch wichtig, dass man Zeit für Entspannung bzw. zum Auffüllen der Energietanks findet, deshalb bekam sie ein von allen Kollegen signiertes Foto der Wirtschaftsschule und ein "Wohlfühlpaket" geschenkt.

Anschließend überbrachten Julia Vogt und Jannik Wolf, die Schülersprecher der beiden Schulen, die Glückwünsche im Namen der Schüler. Als Voraussetzungen, um Schulleiter zu werden, nannten sie Fairness, Freundlichkeit sowie die Fähigkeiten, immer ein offenes Ohr zu haben und manchmal Härte zu zeigen. Da dies aber alles Grundeigenschaften von Frau Borcherding seien und sie darüber hinaus ein wahres Organisationsgenie sei, wäre die richtige Person Schulleiterin geworden. 

Harald Rank und Claudia Zehner