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Staatliche Wirtschaftsschule Coburg
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Aus dem Schulleben

Schuljahr 2014/15

Schulfest - Alle Jahre wieder

... immer am Mittwoch in der letzten Schulwoche findet unser Wirtschaftsschulfest statt. Das wissen nicht nur unsere Schüler, deren Eltern und die Kollegen, sondern auch für alle Ehemaligen steht dieser Termin schon fest im Jahreskalender. Und so hatten wir auch dieses Jahr wieder einen sehr gut gefüllten Schulhof und am Ende einen restlos ausverkauften Imbissstand.

Während der Eröffnung durch unsere Schulleiterin, Frau Studiendirektorin Martina Borcherding, war das Wetter noch unentschlossen, doch letztendlich zeigte sich Petrus gnädig mit uns und schickte eine Hand voll Sonnenschein. Frau Borcherding gratulierte den Klassenbesten zu ihren Erfolgen, bedankte sich bei den Chormitgliedern für ihr Engagement und gratulierte auch dem diesjährigen Gewinner des Lesewettbewerbs, Davide Scaffidi. Anschließend übergaben Herr Oberstudienrat Ralf Gutgesell und Frau Studienrätin Nina Wilder die Zertifikate an die Teilnehmer der Sprachreise nach Broadstairs beziehungsweise an die erfolgreichen Prüflinge des KMK-Englisch-Zertifikats.

Und dann ging es auf ins Getümmel. In der Klasse 7 konnte man Grußkarten erwerben, die zusammen mit einer Rose, einem Luftballon oder Gummibärchen am letzten Schultag verteilt wurden. Die Klassen 8aMH und 8bH waren die Organisatoren der allseits beliebten Tombola, in der 9aMH konnte man sich beim “Minion-Bowling“ sportlich betätigen,

die 9bH veranstaltete ein "WS-LOTTO" und in der 10c wurde um die Wette auf Luftballons gespickt.

Wir danken allen Beteiligten für ihre Ideen und die gelungene Umsetzung. Ein ganz dickes DANKESCHÖN geht wie immer auch an den fleißigen Elternbeirat, der dafür sorgte, dass wieder einmal ausreichend Speis und Trank zur Verfügung standen.

Wenn auch Euch/ Ihnen das Fest gefallen hat, so sagt es gerne weiter... freundliche Gäste sind an der Wirtschaftsschule immer herzlich willkommen.

Claudia Zehner


Wir verabschieden 62 erfolgreiche Absolventen

10 aMH mit Silke Reißenweber
10 bH mit Christoph Gradl
11 c mit Manfred Müller

Zur bestandenen Abschlussprüfung an der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg gratulierte Studiendirektorin Martina Borcherding den Absolventen persönlich, aber auch im Namen des Kollegiums. 62 erfolgreiche Absolventen, davon 52 aus dem H-Zweig und zehn aus dem M-Zweig, hätten erwartungsfroh auf diesen Tag hingearbeitet, sagte Borcherding bei der Abschlussfeier im Haus Contakt.

Frau Borcherding legte für ihre Ansprache ein galaktisches Ereignis zugrunde: „Am Dienstag um 13:49 Uhr wurde still und leise ein Meilenstein in der Geschichte erreicht. Die Raumsonde `New Horizons` erreichte nach fast zehn Jahren Reisezeit und fünf Milliarden Kilometern den Zwergplaneten Pluto. Damit wird ein Kapitel in der Geschichte der Raumfahrt beendet und überall auf der Erde sind die Menschen schon gespannt, welches Kapitel das nächste sein wird.“ Auch jeder Mensch habe seine eigene Geschichte. Es beginne immer mit der Kindheit. Der Besuch der Schule bilde dann das zweite Kapitel. „Hinter euch liegen jetzt ebenfalls etwa zehn Jahre Reisezeit und etwa fünf Milliarden Unterrichtsstunden, großzügig aufgerundet.“ Damit würden die Schüler das Kapitel Schule erfolgreich abschließen und könnten nun nach den Sternen greifen, sagte die Studiendirektorin.
„Ich wünsche Euch im Namen der Schule und im Namen aller Kolleginnen und Kollegen für euren weiteren Lebensweg Durchhaltekraft, Erfolg und das nötige Glück, sodass Ihr dann zufrieden zurückblicken könnt. Möglicherweise werdet ihr dann feststellen, dass sich die Zeit an der Wirtschaftsschule und die viele Arbeit, die ihr geleistet habt, auszahlt und sich in eurer eigenen Geschichte alles stimmig ineinanderfügt“, sagte Martina Borcherding.
Der Chor der Wirtschaftsschule gestaltete unter anderem mit dem Song „Nur noch kurz die Welt retten“ von Tim Bendzko die Abschlussfeier. Die Absolventen Dominic Dünzl, Juliana Pitterle und Adrian Lang skizzierten ihre Schulzeit. Auch die Vorsitzende des Elternbeirates, Elke Körger, übermittelte Glückwünsche zur bestandenen Prüfung.

Aus: Coburger Tageblatt, 20.07.2015 (leicht verändert)

Erstmals ein 100%iger WS-Chor
Unsere Klassen- und Prüfungsbesten
Ein großes Dankeschön an die Lehrer der Abschlussklassen

Andrea Wittig in den Ruhestand verabschiedet

Zum 31.03.2015 verabschiedeten wir unsere Schulleiterin, Frau Oberstudiendirektorin Andrea Wittig, in den Ruhestand. Seit über 30 Jahren gehörte sie in vielfältigen Positionen dem Kollegium der Kaufmännischen Berufsschule an.

Nach Abschluss des Studiums der Wirtschaftspädagogik an der Universität Erlangen-Nürnberg und dem Referendariat an der Berufsschule und der Wirtschaftsschule in Bamberg nahm Andrea Wittig im September 1984 ihren Dienst an der Staatlichen Berufsschule mit BAS Coburg auf. Hier unterrichtete sie vorrangig in den Versicherungsfachklassen, für die sie von 1998 bis 2001 gemeinsam mit den Gesundheitsberufen auch als Fachbetreuerin verantwortlich war. Bei ihrer pädagogischen Arbeit war es ihr ein besonderes Anliegen, den Auszubildenden nicht nur das erforderliche Wissen sondern darüber hinaus die erforderlichen Sozial- und Handlungskompetenzen zu vermitteln, um im zukünftigen Berufsleben bestehen zu können und unsere Gesellschaft verantwortungsvoll mitzugestalten. Als Koordinatorin für außerschulische Kontakte war sie federführend an der Gründung des Vereins „Freunde und Förderer der Kaufmännischen Berufsschule Coburg e.V.“ beteiligt, der unser Schulleben bis heute sehr aktiv unterstützt. Über die Schule hinaus engagierte sie sich als Mitglied in der Lehrplankommission am Institut für Schulpädagogik und in mehreren Arbeitskreisen der Versicherungswirtschaft sowie in verschiedenen Ausschüssen der IHK zu Coburg und der IHK Oberfranken. Im Jahr 2001 übernahm Andrea Wittig die Funktion der Stellvertreterin des Schulleiters am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum II Coburg. Durch ihr herausragendes Engagement gelang es ihr, den Schulalltag der Kaufmännischen Berufsschule mit rund 1400 Schülerinnen und Schülern und 45 Lehrkräften effizient und erfolgreich zu organisieren und das Kollegium in seinem Engagement bei der Weiterentwicklung der Schule kooperativ zu unterstützen. Über ihren vielfältigen Aufgabenbereich an der Berufsschule war sie auch in alle komplexen Entscheidungsprozesse der Wirtschaftsschule mit eingebunden. Außerdem unterstützte sie den Schulleiter während der sechsjährigen Um- und Anbauzeit der Berufsschule äußerst tatkräftig und konnte so zur gelungenen Gestaltung der Räumlichkeiten beitragen. Mit dem Motto „Stillstand heißt Rückschritt“ übernahm Andrea Wittig im August 2010 schließlich die Schulleitung der Berufsschule II und der Wirtschaftsschule Coburg. An beiden Schulen führte sie erfolgreich das QmbS ein, da es ihr ein besonderes Anliegen war, die Qualität der schulischen Ausbildung im Rahmen des dualen Systems zu sichern und das Profil der Wirtschaftsschule zu schärfen. Ihr Ziel war stets, ein Klima der gegenseitigen Wertschätzung und Kollegialität an einer guten Schule zu schaffen. Ein weiterer Schwerpunkt lag in der Erhaltung des High-End-Niveaus im informationstechnischen Bereich der Berufsschule und der Anpassung der Wirtschaftsschule an die Anforderungen eines modernen Unterrichts. Ihre Kontaktfreudigkeit, Umsicht und Zuverlässigkeit wirkten sich sehr positiv und gewinnbringend für beide Schulen auf die Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben, der IHK, der HWK, den Ärztekammern, der Hochschule und den Eltern aus. Wir bedanken uns bei Andrea Wittig für ihr überaus erfolgreiches Wirken im beruflichen Schulwesen in Coburg und wünschen ihr in ihrem neuen Lebensabschnitt viel Gesundheit, Glück und Zufriedenheit und Zeit für all die Aktivitäten, die hinter ihrer Arbeit als Schulleiterin zurückstehen mussten.

Martina Borcherding und Margret Kolb


Autorenlesung mit Friederike Schmöe

Kultur erleben! Wie jedes Jahr organisierten die Deutsch-Lehrkräfte der Abschlussklassen eine kulturelle Veranstaltung. Dieses Jahr sollte es kein Kinobesuch und auch keine Theatervorstellung werden, sondern – eine Autorenlesung. So besuchten die Abschlussklassen eine Lesung von Friederike Schmöe in der Stadtbibliothek Coburg. Die Bamberger Krimiautorin las aus ihrem Buch "Zuträger".

Jana, die neue Klientin von Privatdetektivin Katinka Palfy, hat gerade eine Stelle beim Bamberger Ableger des IT-Unternehmens Kvintu bekommen. Ihr Traumjob! Sie trainiert sogar mit dem Kvintu-Team für den Weltkulturerbelauf. Doch sehr bald erweist

sich die Stelle als Albtraum. Hanne, die sie in ihre Arbeit einweist, verschwindet spurlos aus der Firma, Jana wird massiv gemobbt. Und eines Tages treibt ein totes Mädchen in der Regnitz. Sie war Praktikantin bei Kvintu...  Mit der Auflösung des mysteriösen Falls beschäftigt sich die Privatdetektivin "Katinka Palfy".

Friederike Schmöe, Dozentin für Germanistik an der Universität Bamberg, versuchte die Schüler mit ihrer kurzweiligen Lesung bestens zu unterhalten. Nach der Lesung konnten interessierte Schüler noch allerlei Fragen an die Autorin loswerden. So konnten sie auch erfahren, wie der Arbeitsalltag eines Kriminalschriftstellers aussieht. Auf Wunsch signierte die Autorin den Schülern zum Abschluss ihre vor Ort erworbenen Exemplare des Romans. Für alle war dieser Tag eine willkommene Abwechslung zum herkömmlichen Schulalltag.

Stefanie Bartsch & Inga Welsch


Wirtschaftsschule Coburg im Kultusministerium zu bewundern

Ein Foto der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg kann man derzeit im Rahmen einer Ausstellung im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst bewundern.

Im Wettbewerb um "Das schönste Foto unseres Schulhauses" wurde unter allen beruflichen Schulen Bayerns auch die Einsendung der Wirtschaftsschule ausgewählt. StRin Claudia Zehner gelang es, das Gebäude aus dem Jahre 1907, in dem die Staatliche Wirtschaftsschule Coburg seit 1978 beheimatet ist, eindrucksvoll in Szene zu setzen. Somit ist das Foto mit dem historischen Eingang und dem kürzlich sanierten Glockenturm nun Teil dieser Kunstausstellung in München. Auch Ministerialdirigent German Denneborg war bei seinem Rundgang durch die Ausstellung sichtlich angetan.

Schülerinnen und Schüler, die den besonderen Charme dieser beschaulichen Schule gerne persönlich erleben und dort ihren mittleren Bildungsabschluss erwerben wollen, haben vom 16.03. bis 27.03.2015 die Gelegenheit, sich für die 4-stufige Wirtschaftsschule anzumelden.

 

 


Info-Abend 2015 wieder voller Erfolg

Der Info-Abend der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg entwickelte sich im Jahr 2015 zu einem vollen Erfolg. Wie die Bilder eindrucksvoll veranschaulichen, konnten nicht nur die beiden Referenten Frau Inga Welsch und Herr Ralf Gutgesell vor „vollem Haus“ über die zweistufige bzw. die vierstufige Form der Wirtschaftsschule informieren, auch die beiden Übungsfirmen und das übrige Schulhaus waren gut besucht von „kleinen und großen“ Interessenten unserer Schule.

Es sieht so aus, als ob nach dem mageren Jahr 2014 bzgl. der Anmeldezahlen für unsere Wirtschaftsschule

nun wieder bessere Zeiten anbrechen werden, denn viele unserer jungen Gäste waren sich nach dem Besuch des Info-Abends bereits sicher, dass die WS „ihre Schule“ werden wird …

Ralf Gutgesell


Lass Thore Wojke als Neuzugang an der Wirtschaftsschule

Ab dem zweiten Halbjahr 2015 unterstützt Herr Thore Wojke das Team der Wirtschaftsschule. Er unterrichtet die Fächer Englisch und Geographie und wird die Klassen übernehmen, die bisher von Herrn Pommer betreut worden waren. Das Kollegium und die Schulleitung der Wirtschaftsschule freuen sich sehr, ihn als jungen, kompetenten und engagierten Kollegen in ihren Reihen begrüßen zu dürfen.

Ralf Gutgesell


OStR(RS) Reinhard Pommer in den Ruhestand versetzt

Mit Wirkung vom 13.02.2015 wurde unser allseits geschätzter Kollege Reinhard Pommer nach 38 Jahren(!) Lehrtätigkeit an der Wirtschaftsschule in den wohlverdienten Ruhestand versetzt. Nachdem die offizielle Verabschiedung durch die Ständige Vertreterin der Schulleiterin Frau Martina Borcherding bereits am Montag, 09.02.2015 erfolgt war, ließ es sich auch der Weitere Ständige Stellvertreter der Schulleiterin, Herr Gutgesell, nicht nehmen, Herrn Pommer an seinem letzten Schultag nochmals seine Anerkennung auszusprechen und für die geleisteten Dienste zu danken.

Mit Herrn Pommer verliert die Wirtschaftsschule einen sehr kompetenten, zuverlässigen, humorvollen und sympathischen Kollegen. Wir wünschen ihm für seinen nächsten Lebensabschnitt vor allem weiterhin so gute Gesundheit wie bisher und die Erfüllung der Träume, für die im hektischen Berufsleben vielleicht bisher keine Zeit war …

Oberstudienrat Ralf Gutgesell neuer Stellvertreter an der Wirtschaftsschule Coburg

Mit Wirkung vom 01.12.2014 wurde Herr OStR Ralf Gutgesell vom Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zum Weiteren Ständigen Vertreter der Schulleiterin der Staatlichen Berufsschule II Coburg mit Staatlicher Wirtschaftsschule Coburg bestellt. Herr Gutgesell ist für die Wirtschaftsschule zuständig.

Nach dem Abitur und einem zwölfjährigen Dienst als Offizier der Luftwaffe nahm Ralf Gutgesell in Regensburg sein Studium für das Lehramt an Gymnasien in den Fächern Deutsch und Englisch auf.

Um seine Englischkenntnisse zu vervollständigen, führte ihn ein einjähriger Aufenthalt als Teaching Assistant an die University of Colorado in Boulder. Nach Rückkehr aus Amerika schloss er 1999 sein Studium ab und absolvierte sein Referendariat an verschiedenen Gymnasien in der Oberpfalz. Mit Beginn des Schuljahres 2001/02 kehrte er in seine fränkische Heimat zurück und  trat seinen Dienst als Studienrat an der Staatlichen Wirtschaftsschule in Coburg an. Im August 2011 folgte die Ernennung zum Oberstudienrat.

Seinen Unterricht anspruchsvoll und abwechslungsreich zu gestalten, ist ihm ein wichtiges Anliegen. In den letzten Jahren erweiterte Herr Gutgesell die klassische Lehrerarbeit um immer mehr Bereiche und konnte sich somit zusätzliche Kompetenzen erarbeiten. So war er bis zu seiner Ernennung Koordinator für Maßnahmen zur Gestaltung des Schullebens und zur pädagogischen Schwerpunktsetzung und seit Einführung des Qualitätsmanagements an beruflichen Schulen Mitglied im QmbS-Team der Schule. Für das Kollegium nahm er das Amt des Personalratsvorsitzenden wahr. Seit Beginn des Schuljahres konnte Herr Gutgesell bereits einen Teil der vielfältigen Aufgaben eines Stellvertreters kennenlernen und Erfahrungen sammeln.

Die ständige Vertreterin der Schulleiterin, Frau StDin Martina Borcherding, und das Kollegium wünschten ihm in einer kleinen Feierstunde Freude bei seiner neuen verantwortungsvollen Aufgabe und stets eine glückliche Hand bei seinen Entscheidungen.

Martina Borcherding


Rechtsanwalt Dr. Hermann Raith zu Besuch an der Wirtschaftsschule

Im ersten Halbjahr dieses Schuljahres sollten die Schüler der Klasse 8aMH im Deutschunterricht bei Frau Bartsch über ihren Traumberuf oder einen Ferienjob, der ihnen besonders  gefällt, referieren.

Frau Bartsch legte bei der Bewertung der Referate besonderen Wert auf die Aktivierung der Mitschüler. So wählten einige Referenten ein Quiz, Materialproben oder den Einsatz von Musik, um ihren Mitschülern den ausgewählten Beruf näherzubringen. Am 9. Dezember allerdings überzeugte Jannis Scheler bei seinem Vortrag auf eine besondere Art und Weise.

Er ließ extra für sein Referat über den Beruf des Anwalts den Rechtsanwalt Dr. Hermann Raith von der Nürnberger Kanzlei Schneider, Geiwitz und Partner aus Dingolfing anreisen. Während Jannis in seinem Referat den Beruf des Anwalts vorstellte, über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sprach und die Verdienstmöglichkeiten aufzählte, berichtete Dr. Raith von seinem Berufsalltag als Rechtsanwalt für Insolvenzrecht. Er schilderte seinen Beruf als abwechslungsreich und interessant, machte aber auch deutlich, dass es ein langer Weg und eine harte Ausbildungszeit ist, bis man als Rechtsanwalt in der Praxis tätig wird. Er erzählte vom Ablauf einer Gerichtsverhandlung und hatte dafür eigens seine Robe, das Gewand, das die Anwälte in einem Gerichtssaal tragen müssen, mitgebracht, um es den Schülern der 8aMH zu zeigen.

Nach dem Referat von Jannis waren sich deshalb alle Schülerinnen und Schüler einig, dass der Deutschunterricht diesmal besonders praxisnah und im wahrsten Sinne des Wortes „zum Anfassen“ war.

Stefanie Bartsch


Wirtschaftsschüler in der Weihnachtsbäckerei... Feiler

Die Klasse 10a der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg war für den diesjährigen Nikolausbasar bestens gerüstet. Gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen Frau Reißenweber und Frau Weber ging es am 05.12.2014 in die Backstube der Bäckerei Feiler nach Creidlitz. Dort angekommen, wurde in verschiedenen Backteams fleißig abgewogen, geknetet, gerührt, ausgestochen, genascht, dekoriert und liebevoll verpackt.

Dankbar wurden einige „Insidertipps“ von den Mitarbeitern der Bäckerei angenommen, um die Plätzchen und Kuchen noch leckerer und schöner zu gestalten. Neben Gewürzkuchen wurden viele weitere köstliche Plätzchensorten gebacken und teils außergewöhnlich geformt und verziert.

Wie gut diese - von der Bäckerei Feiler gesponserten – Leckereien ankamen, zeigte dann der Verkauf am Nikolausbasar. Am Ende waren alle selbstgebackenen Spezialitäten ausverkauft und der erwirtschaftete Erlös konnte für einen guten Zweck an die SMV der Wirtschaftsschule weitergegeben werden.

Silke Reißenweber


Wirtschaftsschüler spenden für Coburger Tafel

Besuch von Schülern der Wirtschaftsschule Coburg bekamen die Mitarbeiter der Coburger Tafel am 17.11.2014. Ausgestattet mit Fragebögen, jeder Menge Neugier und vielen, vielen Lebensmitteln machte sich die Klasse 10 bH gemeinsam mit ihren Klassenleitern Christoph Gradl und Inga Welsch auf den Weg in die neuen Geschäftsräume in der Rodacher Straße 63.

Frau Hochherz, 2. Vorsitzende des Vereins Coburger Tafel e. V., erklärte bei einem kurzen Rundgang Aufbau, Organisation und Arbeitsabläufe der sozialen Einrichtung und beantwortete die vielen Fragen der Schüler. Diese bekamen neben einer willkommenen Abwechslung vom Unterrichtsalltag vor allem ein Bewusstsein für Sinn und Notwendigkeit dieser Institution.

Bevor man sich wieder auf den Heimweg machte, übergaben die Klassensprecher Mona Rathmann und Jan Pietschmann im Namen der Klasse und der gesamten Wirtschaftsschule eine kombinierte Sach- und Geldspende. Neben den vielen Waren bedankte sich Frau Hochherz vor allem auch über die finanzielle

Unterstützung mit über 100 € Bargeld, die dabei helfen, den alltäglichen Aufgaben nachzukommen. Vielleicht nimmt der ein oder andere auch in Zukunft die Möglichkeit wahr, die Coburger Tafel zu unterstützen.

Christoph Gradl


Informationsveranstaltung der AOK

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts lebten Ende 2013 rund 80.000 Menschen mit einer HIV-Infektion in Deutschland. Die Zahl der geschätzten Neuinfektionen in 2013 liegt bei 3.200 Fällen. In letzter Zeit hat die Aidsforschung bedeutende Fortschritte erzielen können. Die Lebensqualität und der Gesundheitszustand HIV-infizierter Menschen haben sich durch neue Behandlungsansätze deutlich verbessert. Auch angesichts dieser sich abzeichnenden Hoffnungen bleibt jedoch Prävention und damit die Verhinderung von Neuinfektionen das einzig wirksame Mittel gegen HIV.

Im Rahmen einer Aids-Präventionsaktion hat die AOK Coburg Schülern der neunten Klassen in Zusammenarbeit mit der AIDS-Beratung Oberfranken, der Diakonie und dem Landratsamt eine erlebnisorientierte Aids-Präventionsaktion angeboten. Ein eigens dafür aufgebauter "AIDS-Parcours“ gab den Jugendlichen die Gelegenheit, sich an verschiedenen Stationen umfassend über Übertragungswege, Schutzmaßnahmen und Verhütungsmittel (Wirkungsweisen, Sicherheit, Vor- und Nachteile) sowie ein Leben mit der Infektion zu informieren. Aber auch Fragen rund um die Themen Partnerschaft, Liebe und Beziehung wurden dabei angesprochen. Erklärtes Ziel dieser Aktion war es, einer zunehmenden Sorglosigkeit und einem nachlassenden Schutzverhalten im Umgang mit der Krankheit entgegenzuwirken.

Inga Welsch


Schuljahr 2013/14

Sommer, Sonne, (WS-)Schulfest 2014

Unsere "Besten"
Fußballkegeln
Unser Schulchor in diesem Jahr
Verabschiedung von Frau Escher aus dem Elternbeirat

Auch in diesem Schuljahr gab es am letzten Mittwoch vor den großen Ferien das traditionelle Sommerfest an der Wirtschaftsschule, zudem Schüler, Eltern, Kollegen des Beruflichen Schulzentrums und auch Ehemalige herzlich geladen waren.

Die Sonne strahlte fleißig vom Himmel und so konnte auch Frau Studiendirektorin Martina Borcherding, ständige Vertreterin der Schulleitung, freudestrahlend das Fest eröffnen und zunächst den jeweils Klassenbesten zu ihren tollen Ergebnissen in diesem Schuljahr gratulieren. Ausgezeichnet wurde auch die Gewinnerin des Lesewettbewerbs, Amelie Kröger aus der Klasse 7a. Im Anschluss an weitere Ehrungen und Danksagungen durfte dann ausgiebig geschlemmt, aber auch etwas sportliche Betätigung betrieben werden...
Wer sein Köpfchen einsetzten wollte, nahm am WS-Quiz teil oder versuchte „eine Minute“ perfekt umzusetzen. Nach all der Anstrengung boten selbst gemixte Smoothies und Cocktails eine willkommene Erfrischung.

Wir danken allen Beteiligten für ihre Ideen und die gelungene Umsetzung. Ein besonderer Dank gilt wie immer dem fleißigen Elternbeirat, der dafür sorgte, dass wieder einmal ausreichend Speis und Trank zur Verfügung standen.

Cocktailverkauf
Becherstapeln
Tischtennisballwerfen

Wenn auch Euch/ Ihnen das Fest gefallen hat, so sagt es gerne weiter... freundliche Gäste sind an der Wirtschaftsschule immer herzlich willkommen.

Manuela Krause


1:0 für unsere Abschlussschüler

Unter diesem Motto standen die Reden anlässlich der feierlichen Verabschiedung unserer Absolventen im Haus Contakt am Freitag, dem 18.07.2014. Sowohl Frau Studiendirektorin Martina Borcherding, ständige Vertreterin der Schulleitung, als auch der Elternbeiratsvorsitzende Herr Stefan Bauersachs und die Abschlussschüler selbst haben Parallelen zu der diesjährigen Fußballweltmeisterschaft gezogen.

Von den Trainern der Schule, also den Lehrkräften wurden den Schülern die Spielregeln beigebracht, sodass niemand am Ende in die Verlängerung gehen musste.
Insgesamt haben 57 Schülerinnen und Schüler das Trainingslager der Wirtschaftsschule mit Bravour durchlaufen und dafür am Ende ihren Mittleren Bildungsabschluss erhalten.

Mit den Worten von Frau Borcherding: „Spielt eure Stärken aus, aber spielt fair“ wünschen Euch auch die Trainer der Wirtschaftsschule noch einmal viel Erfolg für die künftigen Turniere, die euch bevorstehen.

Sabine Hundt


Unsere Kindergartenaktion

Am 28. März 2014 halfen sieben Schülerinnen aus verschiedenen Klassen der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg der Kindertagesstätte „Arche“ im Heimatring, ihren Garten auf Vordermann zu bringen.

Die Idee, eine soziale Einrichtung zu unterstützen, war im Rahmen des Mentorinnenprojektes von Stadt und Landkreis Coburg entstanden.

Durch den Kontakt einer Schülerin zur „Arche“ kamen wir zu unserer Kindergartenaktion, bei der wir einen Nachmittag lang in den Außenanlagen Laub rechten, Wege kehrten und ein Beet von Wurzeln und Unkraut säuberten. Unterstützung erhielten wir von Seiten der Tagesstätte und unserer Mentorinnen.

Als Stärkung zwischendurch gab es Kaffee, Saft und Kuchen für alle Beteiligten.

Am Ende waren wir sehr stolz auf das Ergebnis unserer Mühen: Der Garten ist komplett vom Laub befreit und in dem Beet ist jetzt Platz für neue Pflanzen.

Bei dem Projekt stellten wir außerdem fest, dass uns das freiwillige Helfen sehr viel Spaß bereitet hat. Wir hoffen, dass sich auch die Kinder über den gepflegten Spielbereich freuen.

Christiane Weber


Mentorinnen an der Wirtschaftsschule

„Herzlich willkommen an der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg“ hieß es am 17. Januar für die sieben Frauen, welche jeweils einem Mädchen seit Schuljahresbeginn mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Zum zweiten Mal nehmen Wirtschaftsschülerinnen am städtischen Programm „Schritt für Schritt“ teil, bei dem die aus Mentee und Mentorin bestehenden Tandems gemeinsam in Fragen der Berufsfindung und Lebensplanung der Mädchen aktiv sind. Dazu gehört auch, dass die Schülerinnen den beruflichen Wirkungsbereich ihrer jeweiligen Mentorin kennenlernen und erste Einblicke in die Berufswelt nehmen.

An der Wirtschaftsschule waren nun die Mädchen an der Reihe, ihre „Arbeitsplätze“ vorzustellen. Nach einer Hausführung demonstrierten sie ihre praktischen Fertigkeiten in den beiden Großraumbüros der schuleigenen Übungsfirmen. Hier sind die Schülerinnen drei Unterrichtsstunden pro Woche als Mitarbeiterinnen eines Großhandelsunternehmens tätig und verfügen über einen eigenen Schreibtisch mit PC, Bildschirm und einer gängigen Software für Unternehmensprozesse.

Äußerst beeindruckt zeigten sich die Mentorinnen von der hohen Praxisorientierung dieses Unterrichts und der selbstständigen und kompetenten Arbeitsweise der Mädchen. Die Besucherinnen lernten ihre Mentees dabei von einer ganz neuen Seite kennen und können deren Entwicklung nun noch gezielter fördern.

Abschließend gab es für alle Teilnehmer Gelegenheit, sich über Aktivitäten und Erfahrungen auszutauschen und mit den Planungen für ein gemeinsames Projekt aller Wirtschaftsschultandems zu beginnen. Die Gruppe unterstützt dabei eine selbst ausgewählte soziale Einrichtung in Coburg mit einer Aktion, bei der die Mädchen noch mehr außergewöhnliche Erfahrungen sammeln dürfen.

Da alle Beteiligten von den vielfältigen Aktivitäten profitieren, ist die Fortführung des Mentorinnenprogramms sehr wünschenswert. Es bleibt zu hoffen, dass weiterhin zahlreiche engagierte Frauen bereit sind, ihre Erfahrungen weiterzugeben und Schülerinnen bei ihrem Übergang in das Berufsleben zu begleiten.

Christiane Weber


Unser pädagogischer Tag 2013

Am pädagogischen Tag traf sich das Kollegium in diesem Jahr zu einer schulinternen Fortbildung zum Thema segel-ws: Selbstreguliertes Lernen an Wirtschaftsschulen. Referent Christoph Gradl machte die Kollegen mit den wesentlichen Merkmalen dieses Unterrichtskonzepts vertraut, in welchem die SchülerInnen durch - mehr oder weniger komplexe - Lernsituationen dabei unterstützt werden, den Lernprozess eigenverantwortlich durchzuführen. Dabei rückt der Erwerb von Kompetenzen wie Sprach-, Sozial- oder Methodenkompetenz gegenüber der Vermittlung von Faktenwissen deutlich in den Vordergrund (vgl. JB 2012 bzw. 2013). Im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften wurden an unserer Schule inzwischen für sämtliche Jahrgangsstufen der Fächer Betriebswirtschaft und Rechnungswesen entsprechende Unterrichtseinheiten entwickelt und erfolgreich durchgeführt.

Nach einem kurzen Überblick über die theoretischen Grundlagen analysierten die Kollegen zunächst in Gruppen exemplarische segel-Lernsituationen. Daran anknüpfend wurden Möglichkeiten und Grenzen dieses Unterrichtskonzepts diskutiert und die Umsetzung in anderen Fachbereichen erörtert.
Die Vielzahl an bereits ausgearbeiteten Lernsituationen, über-wiegend positive Erfahrungen der bereits nach dem Konzept unterrichtenden Kollegen sowie der ein oder andere Tipp des Referenten trugen dazu bei, eventuelle Vorbehalte und Bedenken im Kollegium bezüglich dieser etwas anderen Art der Unterrichts-gestaltung weitgehend abzubauen.

So wurde angeregt diskutiert und die Möglichkeit genutzt, sich einmal über die Fachschaftsbereiche hinaus über Unterrichts-konzepte und -gestaltung auszutauschen. Erfreulich zudem, dass fast alle Teilnehmer nach der Veranstaltung Selbstreguliertem Lernen durchaus positiv gegenüberstanden, wie sich im Feedback zeigte. Und vielleicht lässt sich der ein oder andere Kollege motivieren, zukünftig ebenfalls hin und wieder „zu segeln“.

 

Dies wäre umso erfreulicher im Hinblick auf die neuen, kompetenzorientierten Lehrpläne, die im kommenden Schuljahr eingeführt werden.

Christoph Gradl


Schuljahr 2012/2013

 

Sprachreise nach Broadstairs

Bereits zum fünften Mal fuhren Schülerinnen und Schüler unserer vierstufigen 9. und zweistufigen 10. Klassen gemeinsam mit den Wirtschaftsschulen Lichtenfels und Bamberg zur Sprachreise nach England. In Begleitung der Lehrkräfte Herr Christian Hornung, Frau Gerda Hüller und Frau Regina Pscheidl-Horn ging es in den idyllischen Ort Broadstairs an der Südostküste Englands um ihre Englischkenntnisse praktisch zu erproben.

Nicht nur während des Sprachunterrichts an der Kent School of English, sondern auch bei den vielfältigen Freizeitaktivitäten wie Diskobesuchen, Bowling und Barndance, sowie in Gesprächen mit den Gastfamilien konnten die bereits gefestigten und neu gewonnenen Sprachkenntnisse angewandt werden. Auch beim Kinobesuch konnte die eine oder andere Vokabel dazugelernt werden.

Das besondere Highlight war natürlich der Tagesausflug nach London.

Während der Stadtführung erhielten die Schüler einen bleibenden Eindruck dieser gigantischen historischen Metropole und ließen anschließend den Tag „auf eigene Faust“ ausklingen.

Bei herrlichem Strandwetter hatten nicht nur die Schüler, sondern auch die begleitenden Lehrkräfte sehr viel Spaß und freuen sich auf rege Teilnahme beim nächsten Mal.

Regina Pscheidl-Horn


Geschichtsunterricht live

„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten…“ - Erinnerungen an die Teilung Deutschlands

Unter dem Motto „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten…« (W. Ulbricht, 15. Juni 1961). Entwicklung der Sperranlagen im geteilten Dorf Mödlareuth“ starteten die Klassen 10a und 10b am Montag, dem 22.04.2013, zu einem Besuch des Deutsch-Deutschen Museums in Mödlareuth.

Das 50-Einwohner-Dorf in der Nähe von Hof wurde im Zuge der Errichtung der innerdeutschen Grenzanlagen zweigeteilt. Zuerst diente der kleine Fluss Tannbach, der in der Mitte des Ortes fließt, den Alliierten als natürliche Grenze. Im Jahre 1952 wurde entlang des Flusses ein Holzbretterzaun errichtet, um ein Übertreten der Grenzlinie zu verhindern. 1966 wurde der Zaun von einer 700m langen und 3,40 m hohen Betonmauer abgelöst, die bis 1989 das Dorf teilte. Um die Erinnerungen an die Teilung Deutschlands aufrecht zu erhalten, wurde ein Teil der damals errichteten Betonmauer nach der Wiedervereinigung stehen gelassen und weitere Grenzanlagen nachgebaut.

Neben einer Präsentation über die Entwicklung des Vogtlandes und von Mödlareuth wurde ein Film über die Schwierigkeiten und Probleme, die ein Leben in unmittelbarer Nähe der Grenzeanlagen mit sich brachte. Gezeigt. Danach ging es zu den Außenanlagen zuerst in die Fahrzeughalle der Grenztruppen der DDR und anschließend wurde die Freilandausstellung „Little Berlin“ besucht.

Der Ausflug nach Mödlareuth ermöglichte einen kleinen Einblick in die über 40-jährige Teilung Deutschlands und verdeutlichte den SchülerInnen auf sehr anschauliche Art und Weise, welchen Aufwand die DDR-Regierung betrieb, um Ihren deutschen Staat von der BRD und von westlichen Einflüssen abzuschotten.

Ernst Zeiler


10. IHK Ausbildungsmesse in Coburg

Am 12. April war es wieder soweit: Wie jedes Jahr besuchten unsere 9. Klassen im Rahmen des Unterrichtsfaches Projektarbeit die IHK-Berufsbildungsmesse im Kongresshaus in Coburg.

Die Schüler konnten sich hier über viele verschiedene kaufmännische und gewerbliche Berufe regionaler Ausbildungsbetriebe informieren. Einige unserer Messebesucher wurden dadurch in ihren Berufswünschen bestärkt, andere entdeckten ganz neue Möglichkeiten für sich.

Neben der Informationsbeschaffung nutzten zahlreiche Schüler die Chance, handwerkliche Tätigkeiten auszuprobieren oder ihr Wissen testen zu lassen.

Profitiert haben auf jeden Fall alle von der Veranstaltung.

Sabine Hundt, Christiane Weber


„Wenn´s ums Geld geht – Sparkasse“

So lautet der Slogan, den wohl jeder schon einmal gehört hat. Doch die Sparkasse ist auch in ganz anderen Bereichen aktiv. Beim Projekt „Sparkasse Interaktiv“ der Sparkasse Coburg-Lichtenfels erhalten unsere Schüler der neunten Klassen jedes Jahr einen Einblick in die Welt des Geldinstitutes.

In verschiedenen Workshops geht es um die Themen Geldanlage, Ausbildung und Beruf sowie Onlinebanking und Internet. Auch unsere Schüler sind gefordert und werden hier aktiv, wenn sie die Workshopinhalte in relativ kurzer Zeit für ihre Präsentation vorbereiten. In den Vorträgen gelingt es dann zahlreichen Schülern, Sparkassenmitarbeiter und Lehrer sowohl inhaltlich als auch persönlich zu beeindrucken.

Nach den „Strapazen“ lädt die Sparkasse zu einem willkommenen kleinen Imbiss ein. Mit einem selbstgedrehten Kurzfilm zum Thema Bargeld, in den ein kleines Quiz integriert ist, sorgt die Sparkasse bei allen Schülern für Erheiterung und rundet ihr abwechslungsreiches Interaktivprogramm humorvoll ab.

Im Namen unserer Schüler bedanken wir uns für diesen kurzweiligen Vormittag beim

engagierten Sparkassenteam Frau Jung, Frau Haas, Herrn Fischer, Herrn Thomas Schwandtner (ehemaliger Schüler der Wirtschaftsschule, Abschluss: 2007) sowie Joshua Nußwald (ehemaliger Schüler der Wirtschaftsschule, Abschluss: 2012).

Sabine Hundt & Christiane Weber


Drogenprävention an der Wirtschaftsschule

Im Rahmen der Drogenprävention besuchte in den vergangenen Woche Polizeihauptmeister Bernhard Wißmann die 9.-11. Jahrgangsstufen der Wirtschaftsschule.

Im Mittelpunkt des Präventionsunterrichts stand dabei das Thema Alkohol und deren Auswirkungen auf die konsumierende Person, dessen Freundeskreis und nicht zuletzt auch auf den Straßenverkehr.
Nach einigen Experimenten mit sogenannten Rauschbrillen waren sich die Schülerinnen und Schüler einig, dass ein Fahren mit solch einer Beeinflussung nicht mehr möglich ist.
Ein mitgebrachter Film erzeugte sichtliche Betroffenheit und regte zu weiteren interessanten Diskussionen an.

Silke Reißenweber


Zu Gast bei der Firma LASCO

Am 17.12.2012 waren erstmals SchülerInnen der Klasse 10c der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg zu Gast bei der Firma LASCO, die seit nahezu 150 Jahren Werkzeugmaschinen und Fertigungsanlagen für Umformaufgaben in über 60 Länder der Erde liefert.

Gernot Losert, Geschäftsführer Betriebswirtschaft/Fertigung, begrüßte zusammen mit den für die Ausbildung zuständigen Luisa Wachsmann (Ausbilderin kaufm. Berufe) und Heiko Opel (Ausbilder gewerbl. Berufe)  – einem Absolventen der Wirtschaftsschule – die SchülerInnen und gab zunächst einen interessanten und informativen Einblick in die vielfältigen Geschäftsfelder der Firma LASCO, die nicht nur Maschinen für die  Bearbeitung von Metallen, sondern auch zur Herstellung von Kalksandsteinen herstellt.

Beeindruckt zeigten sich die SchülerInnen vor allem von den Dimensionen der Maschinen, die sie auf einem Rundgang durch die Fertigungshallen sahen.
Dass die Firma LASCO interessierten Auszubildenden viele Perspektiven in verschiedenen

Ausbildungsberufen sowohl im kaufmännischen als auch im gewerblichen Bereich bietet, machten Frau Wachsmann und Herr Opel am Ende der Veranstaltung deutlich – Ansporn für unsere SchülerInnen, sich mit guten Leistungen für eine Ausbildung dort bewerben zu können.

Die Staatliche Wirtschaftsschule Coburg bedankt sich sehr herzlich bei der Firma LASCO und wird die Gelegenheit zu weiteren Besuchen gerne wahrnehmen.

Mandfred Müller


Zu Besuch bei der HABA-Firmenfamilie

Um den Einstieg in das neue Fach „Betriebswirtschaft“ durch einen Besuch vor Ort zu veranschaulichen, besuchen die achten Klassen traditionell die HABA-Firmenfamilie. Anfang November 2012 ging es auch für die diesjährige 8 aMH und 8 bH nach Bad Rodach, wo uns jeweils zwei angehende Industriekaufleute erwar-teten. Sie begleiteten uns den gesamten Vormittag und zeigten uns dabei zahlreiche interessante Bereiche ihres Ausbildungsbetriebes. Unser vielfältiges Programm begann mit einer Präsentation, die einen Überblick über wichtige Unternehmensdaten lieferte. Besonders aufschlussreich waren die Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten in den Unternehmen der Firmenfamilie.

Bei Haba werden Holzspielzeug und -möbel für den Fachhandel produziert, Wehrfritz stattet Schulen, Horte und  Kindergärten aus und Jako-O bietet per Versand eine Riesenauswahl an Artikeln für die ganze Familie an. Insgesamt knapp 100 Auszubildende erlernen 16 unterschiedliche Ausbildungsberufe, und beim Rundgang durften wir beobachten, wie selbstständig sie von Beginn an mitarbeiten.

Unser Weg führte uns vom Rohstofflager, in dem die verschiedenen Hölzer getrocknet werden, über das Sägewerk in die Maschinensäle der Holzspielzeug- und Möbelproduktion. Staunend beobachteten wir, wie innerhalb von Sekunden an CNC-Schneide-, Hobel-, Fräs- und Lackiermaschinen Holzteile entstanden, die später zu Spielzeug und Spielen zusammengesetzt wurden. Obwohl uns die vielen technischen Einrichtungen durch ihre Geschwindigkeit und Genauigkeit faszinierten, waren doch auch ihre Nachteile zu spüren: Ohne besonderen Schutz empfanden wir den ständigen Lärm als sehr belastend.

Viele Tätigkeiten werden aber auch in Handarbeit durchgeführt, um stets die hohen Qualitätsstandards zu erfüllen. Das Ende unseres Rundgangs bildete die Einlegerei, wo gerade das Spiel „Ratzfatz“ für das Weihnachtsgeschäft verpackt wurde. Schade, dass wir nicht gleich mit all den geschmackvoll gestalteten Holzteilen  spielen konnten! Mit einer Menge neuer Eindrücke verließen wir Bad Rodach und dem Wissen, wie die HABA-Firmenfamilie funktioniert: Gemeinsam strengen sich über 1900 Mitarbeiter an, ganz besondere Produkte herzustellen, an denen Kinder und Eltern lange Spaß haben.

Einen Beweis dieses besonderen Unternehmensgeistes lieferte uns unser „Führungspersonal“, das die beiden Vormittage vorbildlich vorbereitet und engagiert mit uns verbracht hat.

Christiane Weber


Der Täter muss nicht immer der Gärnter sein

Wirtschaftsschüler versuchten sich als Krimiautoren

Fast ein Jahr dauerten die Vorbereitungen für einen Workshop der besonderen Art, den unsere Schule den Schülern anbieten wollte. Dank finanzieller Unterstützung des Bildungsbüros der Stadt Coburg, vertreten durch Katharina Scherf, des Fördervereins unserer Schule und einer kleinen Gebühr der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler gelang es unserer Deutsch-Lehrkraft Frau Bartsch die bekannte Bamberger Jugendbuch- und Krimiautorin Friederike Schmöe für die Durchführung der Schreibwerkstatt zu gewinnen.

Das besondere an diesem Workshop sollte sein, dass unter Anleitung von Frau Schmöe die Schülerinnen und Schüler einen bzw. mehrere Kurz-Krimis erstellten, deren Handlung mit der Wirtschaftsschule Coburg verbunden waren.

Am 25. Oktober war es endlich soweit! Unsere Schüler hatten von 10:30 Uhr bis circa 16:30 Uhr Zeit, ihren Krimi-Fantasien freien Lauf zu lassen. Doch das Schreiben eines Kriminalromans, auch wenn es nur ein sehr kurzer ist, will gelernt sein. Und so startete der Workshop nach der Vorstellung von Frau Schmöe zunächst mit einigen Sprachspielen, die die Schüler für das lange Schreiben auflockern sollte und die Tricks vermittelten, wie die eigene Fantasie angezapft werden konnte. Anschließend machten sich die Jugendlichen an die Erstellung der Tatmotive, der Tatwaffen und der Tatorte und entwickelten die Figuren, die in ihren Krimis mitspielen sollten. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler ihrer Kreativität freien Lauf lassen und es wurde bereits deutlich, dass die Fantasie der Schüler wirklich keine Grenzen kannte.

Da so viel kreative Arbeit hungrig machte, kam die einstündige Mittagspause gerade recht, um sich zu stärken. Am Nachmittag standen die Planung der Handlung im Vordergrund und natürlich das Schreiben der Kurzkrimis. Die eineinhalb Stunden, die Frau Schmöe für das Schreiben der Krimis eingeplant hatte, reichten vielen Jugendlichen nicht aus, um ihre Ideen vollständig zu Papier zu bringen. Dennoch konnten am Ende des Workshops die ersten fertigen Geschichten vorgelesen werden. Alle verfügten über eine individuelle Handlung und die für sie typische Spannung.

Die Schüler waren von der Schreibwerkstatt so begeistert, dass sie sich bereit erklärten, ihre Krimis in den bevorstehenden Herbstferien fertigzuschreiben. Insgesamt entstanden neun Geschichten, die die Schülerinnen und Schüler in Teams oder einzeln anfertigten. Alle waren begeistert von diesem Projekt und löcherten zum Schluss Frau Schmöe mit Fragen zu ihrer Tätigkeit als Uni-Dozentin und Kriminalautorin, die diese, positiv überrascht von der disziplinierten und kreativen Arbeit der Jugendlichen, geduldig beantwortete.

Um die erfolgreiche Arbeit unserer Schüler zu würdigen, wird das Schülerzeitungsteam um Frau Bartsch alle Kurzkrimis als Sonderausgabe der Schülerzeitung im Laufe dieses Schuljahres veröffentlichen. Freuen Sie sich auf´s Lesen.

Stefanie Bartsch


Kennenlerntage 2012

Die Kennenlerntage der siebten Jahrgangsstufe auf Burg Feuerstein in der Fränkischen Schweiz – das ist inzwischen gute Tradition und ein fester Termin im Oktober jedes Schuljahres. Dieses Jahr waren es 46 gutgelaunte Siebtklässler, die sich zusammen mit ihren betreuenden Lehrkräften Frau Abeldt, Frau Krause, Herrn Gutgesell und Herrn Dr. Vorderwülbecke am Montagmorgen auf den Weg machten, wie immer sicher kutschiert von der Firma Schnabel.

Erstes Zwischenziel auf dem Weg in die Fränkische Schweiz bildete die Teufelshöhle in Pottenstein. Dieser Trip in die Kalkstein-Unterwelt unserer Heimat war für viele Schüler Neuland, und dementsprechend staunte man auch.

Unser erster Kontakt mit Burg Feuerstein bildete das gemeinsame Mittagessen – hier zeigte sich bereits, dass auch in diesem Jahr wieder wirklich leckere Verpflegung auf uns wartete und alle waren somit gut gerüstet für die anstrengende Wanderung am Nachmittag, die aber mit tollen Versteinerungen in einem Steinbruch die Anstrengungen belohnte. Leider war dieser Tag kalt und diesig – kein goldener Oktober – schade!

Nach dem Beziehen der Zimmer am Nachmittag und dem Abendessen stand der erste Kinoabend auf dem Programm. Mit „Der Herr der Fliegen“, der letztlich die Frage stellt, ob wir Menschen im Kern zivilisiert oder aber Monster sind, hatten die Lehrkräfte schwere Kost ausgewählt, und dementsprechend kontrovers wurde auch danach noch über den Film diskutiert.

Tag zwei stand traditionsgemäß im Zeichen der körperlichen Ertüchtigung und Selbstüberwindung einerseits: Der Hochseilgarten wartete! Andererseits aber konnte jeder seiner Kreativität mit dem Bearbeiten von Speckstein freien Lauf lassen – ein tolles Kontrastprogramm zum anstrengenden Vor- bzw. Nachmittag. Als Kompensation für den ersten Kinoabend wurde am zweiten „Crazy“ gegeben – ein sehr lustiger und teilweise sogar etwas freizügiger Film über das Erwachsenwerden – genau das Richtige für den „letzten Abend“!

Am Mittwochvormittag, dem Tag der Abreise, durften die Schüler noch eigene Steckbriefe erstellen, die als Puzzle ein Klassenmosaik ergeben, außerdem war von jedem ein anonymes Feedback für die Lehrkräfte gefordert, um die Kennenlerntage weiter optimieren zu können.

Nach überwiegender Meinung der Schüler waren auch diese Kennenlerntage wieder sehr interessant, kurzweilig, aber auch viel zu kurz - und die betreuenden Lehrkräfte können feststellen, dass es eine gelungene Veranstaltung war – ein Lob an die 

 

engagierten und fast ohne Ausnahme disziplinierten Siebtklässler!

Ralf Gutgesell, Manuela Krause

 


Abschlussfahrt an die Venezianische Küste

Am Montag, den 24.September 2012 ging es für die drei Abschlussklassen los, an die venezianische Küste – zur gemeinsamen Klassenfahrt. Als wir nach 13 Stunden Busfahrt endlich an unserem Ziel, dem Campingplatz „Vela Blu“ in Cavallino ankamen, wurden wir von einem kräftigen Gewitterschauer überrascht. Der nächste Tag brachte nicht nur freundliche Gesichter, sondern auch freundliches Wetter auf unserem Ausflug nach Venedig. Die Anfahrt dorthin erfolgte mit einem Ausflugsboot. Nach der Besichtigung des Markus-Platzes mit seinen weltberühmten Sehenswürdigkeiten und der Rialto-Brücke, einem weiteren Highlight, mussten wir dann anhand eines Stadtplanes Venedig selbstständig erkunden. Da haben sich nicht alle ganz leicht getan und manch einer hat sich in dem Gassengewirr verlaufen.

Alles in allem waren wir von Venedig sehr beeindruckt. Der Abend stand dann zur freien Verfügung. Einige von uns haben auf der Freilichtbühne des Camps getanzt, die andere Hälfte hat am Stand relaxt. Mit der Nachtruhe um 23 Uhr waren nicht alle so ganz einverstanden. Deshalb musste auch öfters die Security vorbeischauen und für Ruhe sorgen. Trotz des kurzen Schlafes ging es am Mittwoch früh raus: Kajakfahren, Bogenschießen oder Fahrradfahren standen auf dem Programm. Am Nachmittag war mal wieder relaxen angesagt. Wir haben das schöne Wetter ausgenutzt und sind im Meer baden gegangen. Als dann doch ein paar dunkle Wolken aufgezogen sind, hatten unsere „Reiseleiter“ eine Überraschung für uns bereit – einen Trip nach Lido de Jesolo, einem Badeort mit der angeblich längsten Fußgängerzone Europas. Da kam natürlich Freude auf. Dort angekommen hatten wir wieder eine Menge Zeit zum Shoppen, was uns aber trotzdem nicht viel brachte, weil die meisten Geschäfte noch Mittagspause oder schon zum Saisonende geschlossen hatten. Als Entschädigung für das eingeschränkte Shopping gab es zum Abendessen Pizza.

Der dritte „Urlaubstag“ begann wieder früh. Auf dem Programm stand eine Lagunenfahrt nach Murano, wo wir eine Glasbläservorführung besuchten. Anschließend fuhren wir weiter zur Insel Burano. Nach unserer Rückkehr am späten Nachmittag hatten wir wieder Freizeit, die einige von uns genutzt haben, um im Meer zu schwimmen oder im Pool bei „selbst kreierter“ Wassergymnastik zu entspannen.

Der letzte Tag unserer Reise führte uns in die alte Universitätsstadt Padua. Dort besichtigten wir den Dom, und wer wollte, auch die berühmte Wallfahrtsbasilika San Antonio. Die restliche Zeit durften wir wieder nach Lust und Laune nutzten. Zu Hause im Camp, hieß es langsam Koffer packen, denn am Samstag ging es schon wieder nach Hause. Also früh um 4.30 Uhr aufstehen, um pünktlich eine Stunde später bei der Zimmerkontrolle anwesend zu sein. Um 6.00 Uhr starteten wir unsere Rückreise nach Deutschland. Mit nur zwei Stunden Stau kamen wir exakt um 19.46 Uhr in Coburg wieder an.
Erlebnisreiche Tage, an die wir uns noch lange erinnern werden, lagen hinter uns.

Lena Grimmig

Schuljahr 2011/2012

 

Bewerbungstraining im Schuljahr 2011/2012

Unser seit Jahren bewährtes und, wie sich an der Vermittlungsquote unserer Abschlussschüler erkennen lässt, überaus erfolgreiches Bewerbungstraining wurde auch in diesem Schuljahr in drei Bausteinen durchgeführt.

Am Anfang stand die Erstellung professioneller Bewerbungsunterlagen. Dank der hervorragenden EDV-Ausstattung unserer Schule und des Team-Teachings im Fach Projekt fanden die Schüler/innen der Klassen 9 aMH, 9 bH und 10 c hierfür beste Voraussetzungen. Da selbst zwei Lehrer es jedoch nicht schaffen, 25 Bewerbungsschreiben zu perfektionieren, baten wir die Eltern um ihre Unterstützung.

Diese schlug sich auch in der Finanzierung ansprechender Fotos und professioneller Mappen nieder. Außerdem halfen sie mit Vorschlägen und Korrekturen, für die wir Ihnen, liebe Eltern, herzlich danken.
Um erste Außenkontakte zu knüpfen, ging es zum „Interaktivtag“ der Sparkasse Coburg-Lichtenfels und zur IHK-Berufsbildungsmesse. Unsere Schüler/innen nutzten die Gelegenheit, sich persönlich vorzustellen und zeigten sich von ihrer besten Seite, wie uns von Vertretern der Unternehmen wiederholt bestätigt wurde.

Persönliche Tipps von Profis gab es beim Besuch der Vertreter unserer Partnerfirmen an der Wirtschaftsschule. Bei Rollenspielen mit den Ausbildungsleitern Frau Kristin Suffa (Habermaaß GmbH) und Herrn Sebastian Wlasek (Leise GmbH & Co. KG) sammelten die Schüler wertvolle Erfahrungen rund um das Bewerbungsgespräch. Zudem kamen erstmalig die „Bosse an die Schule“

Christiane Weber


Eine Seefahrt, die ist lustig; eine Seefahrt, die ist nass

Das dachten wohl unsere Schülerinnen und Schüler der beiden 8. Klassen als sie bei strömenden Regen am zweiten Tag der diesjährigen Sommersportwoche in ihre Kanus stiegen, um den größten Stausee Hessens, den Edersee, auf dem Wasser zu erkunden. Dabei hatte der Schulausflug so schön begonnen. Nach nur drei Stunden staufreier Fahrtzeit erreichten wir am 19. Juni gegen 14 Uhr bei Sonnenschein unsere Unterkunft, den Edertaler Hof in Affoldern.

Nachdem die Zimmerverteilung bereits in der Schule geklärt worden war, und die Jungs endlich einsahen, dass die Mädels wegen doppelter Kofferanzahl die größeren Zimmer benötigten, richteten sich alle erst einmal in den gemütlichen Ferienwohnungen heimisch ein. Doch Zeit zum Ausruhen blieb keine. Bereits um 15 Uhr startete die GPS-Schatzsuche. Drei Stunden lang erkundeten wir den Wald entlang des Edersees und mussten uns verschiedensten Aufgaben stellen, die nur im Team zu lösen waren. Am Ende der Wanderung wurden wir mit einem „süßen“ Schatz belohnt, der die Energiereserven für den Heimweg auflud.

Mit einem gemeinsamen Fußballabend endete ein schöner erster Tag. Doch dann kam der Regen und alle Achtklässler kehrten durchnässt bis auf die Unterhose von der mehr als vierstündigen Kanufahrt am zweiten Tag zurück. Natürlich waren das Murren und der Ärger über das schlechte Wetter groß. Doch nach einer heißen Dusche und einer großen Portion Spaghetti mit Tomatensoße waren alle wieder versöhnt und so stiegen die Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen am nächsten Morgen wieder in ihre Kanus, um diesmal ohne Regen und bei milden Temperaturen auf der Eder ihr Seefahrerglück zu versuchen. Fast alle kamen am dritten Tag trockenen Fußes wieder in unserer Unterkunft an. Nach drei Tagen Sport knurrten die Mägen und so kam der für heute geplante Grillabend gerade recht, um auch den größten Hunger zu stillen.

Zu schnell war die gemeinsame Woche vergangen und so stand am 22. Juni die Heimreise nach Coburg an. Schüler und Lehrer der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg werden sich immer an diese aufregende Zeit erinnern, auch wenn jeder Einzelne weiß, dass er nie mehr bei Dauerregen in ein Kanu steigen wird!


Stefanie Bartsch


Mentorinnen an der Wirtschaftsschule

Unsere Mentees mit ihren Mentorinnen und den Projektleiterinnen Christiane Weber und Silke Reißenweber

„Herzlich willkommen an der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg“ hieß es am 13. Januar für sechs Mentorinnen, die seit Schuljahresbeginn jeweils eine Wirtschaftsschülerin betreuen. Das Programm „Schritt für Schritt“, aus dem die Mentee-Mentorin-Tandems hervorgingen, wurde gemeinsam von der Stadt Coburg, dem Landkreis Coburg und dem Erzbischöflichen Jugendamt Coburg ins Leben gerufen. Sein Ziel besteht darin, Mädchen den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt zu erleichtern. Die dafür ausgewählten Frauen sind beruflich erfolgreich und gesellschaftlich engagiert und stehen ihren Schützlingen in allen Fragen der Lebensplanung mit Rat und Tat zur Seite.

Nach einer Hausführung demonstrierten die Schülerinnen ihre praktische Arbeit in den schuleigenen Übungsfirmen. Wie im echten Büro ist hier jeder Schülerarbeitsplatz mit Schreibtisch, PC und einer Praxissoftware ausgestattet. Damit werden in unterschiedlichen Abteilungen alle kaufmännischen Tätigkeiten eines Großhandelsunternehmens durchgeführt.

Äußerst beeindruckt zeigten sich die Mentorinnen von der hohen Praxisorientierung dieses Unterrichtsfaches und der selbstständigen und kompetenten Arbeitsweise der Mädchen. Die Besucherinnen lernten so ganz neue Fähigkeiten ihrer Mentees kennen und können deren berufliche Entscheidungen noch besser unterstützen. 

Während des Treffens gab es reichlich Gelegenheit, sich über Ziele, gemeinsame Aktivitäten und Erfahrungen der Tandems auszutauschen. Die Mädchen schätzen ihre Mentorinnen einerseits als interessierte und erfahrene Ansprechpartnerinnen, die ihnen neue Blickwinkel auf berufliche Möglichkeiten eröffnen. Andererseits sind die Mädchen stolz darauf, als Tandempartnerin ernst genommen zu werden und gewinnen daraus neues Selbstvertrauen. Den Mentorinnen ist es ein Anliegen, ihre Erfahrungen weiterzugeben und die berufliche und persönliche Entwicklung ihrer Mädchen zu fördern. Da viele Frauen bereits zum zweiten oder dritten Mal an dem Projekt teilnehmen, bauen sie eine enge Verbindung zu den Mädchen dieser Generation auf und erleben intensiv, wie sich Lebenswelt und Anforderungen der Jugendlichen verändern. Da beide Seiten von den Kontakten profitieren, ist die Fortführung des Programms besonders wünschenswert. Es bleibt zu hoffen, dass sich weiterhin zahlreiche Frauen mit überdurchschnittlichem sozialen Interesse als Mentorin zur Verfügung stellen.

Christiane Weber


Zu Besuch in der Firma Habermaaß in Bad Rodach

Im Rahmen des Betriebswirtschaftsunterrichts erkundeten die Klassen 8 aMH, 8 bH und 9 bH mit den Lehrkräften Sabine Hundt, Manfred Müller, Silke Reißenweber und Christiane Weber die HABA-Firmenfamilie in Bad Rodach.

Für die bewährte Unterstützung vor Ort bedanken wir uns bei Frau Suffa (Ausbildungsleiterin) und ihrem engagierten Azubi-Team!

Christiane Weber


Kennenlerntage im Schuljahr 2011/2012

 

 

Auch in diesem Jahr war „Burg Feuerstein“ für drei Tage wieder das Ziel für unsere 7. Klassen.
Auf der Hinfahrt besuchten wir die Pottensteiner Teufelshöhle und begaben uns anschließend auf eine  erlebnisreiche Wanderung mit unserem Biologielehrer Herrn Dr. Vorderwülbecke auf dem Naturlehrpfad um Ebermannstadt:"Ich fand die Wanderung zum Steinbruch gut, bissl viel zu laufen, aber cool!“

Am darauf folgenden Tag konnte zunächst eine Klasse unter fachkundiger Anleitung ausgebildeter Alpinisten im Hochseilgarten ihre körperliche Fitness unter Beweis stellen. Die Übungen, die für den einzelnen Kletterer nur mit Hilfe der anderen Gruppenmitglieder bewältigt werden konnten, wurden von den Schülerinnen und Schülern begeistert angenommen: „Mir hat das am besten gefallen, weil wir da zusammen im Team gearbeitet und manche ihre Höhenangst überwunden haben.“

Gleichzeitig erforschte die andere Klasse ihre kreative Seite: „Mit Frau Zimmermann haben wir ein Mosaik gestaltet, das war eine gute Idee!“ 

Am Nachmittag wurde das Programm zwischen den Klassen getauscht. Zudem konnten sich die stets gutgelaunten Kids bei Fußball, Tischtennis und Freeclimbing gemeinsam mit Sportlehrer Peter Gutwasser austoben.

Die am Abend zwischen der Klasse 7 a und 7 b im Gruppenraum durchgeführten Interviews förderten dann noch einmal manche Überraschung zu Tage, „man konnte sich kennenlernen und auch Freunde finden und hat etwas von der anderen Klasse erfahren“.

Wie die eingefügten Schüleraussagen erkennen lassen, waren auch diese Kennenlerntage wieder ein rundum gelungenes außerschulisches Ereignis in der Tradition der Wirtschaftsschule.

Ralf Gutgesell, Manuela Krause

Studienfahrt im Schuljahr 2011/2012

Unsere diesjährige Studienfahrt hätte uns beinahe erstmalig bis an die spanische Grenze geführt – dank eines Buchungsfehlers unseres Reiseveranstalters! Letztlich begnügten wir uns dann aber doch mit einer 16-stündigen Busfahrt und das „Last-Minute-Quartier“ an der Côte d´Azur war mit geräumigen Apartments (inklusive Kochnische und Kühlschrank), einem riesigen, sauberen (!) Pool und vielfältigem Buffet für Schülerverhältnisse sogar überdurchschnittlich – auch wenn einige unserer scheinbar etwas verwöhnten Teenager das wie gewohnt anders sahen. Zugegeben, auf südländischen Charme – sprich: feuchte Wände oder defekte Spülungen – mussten wir auch dieses Mal nicht verzichten.

Aber das war ohnehin Nebensache mit so klangvollen Ausflugszielen wie Monaco, Nizza oder Cannes, bei denen stets auch ein Strandbesuch auf dem Programm stand. Dabei waren für viele die großen Namen nicht einmal der Höhepunkt, sondern vielmehr der Besuch der romantischen Felsendörfer St. Paul de Vence und Gourdon in Verbindung mit einer atemberaubenden Fahrt durch die Gorges du Loup.
Die nötigen Trost-Geschenke für die Daheimgebliebenen ließen sich bei den Führungen durch eine Confiserie in Nizza oder die Parfümerie Galimard im berühmten Grasse besorgen.

Am Abend war „Nizza bei Nacht“ sicher ein besonderes Erlebnis. Ansonsten entstanden in einigen Apartments „Privatrestaurants“, bei denen unter anderem Schnitzel oder auch Lasagne auf der „Karte“ standen. Einlass war in aller Regel jedoch nur für geladene Gäste …
Der „Lehrertisch“ verwandelte sich dagegen im Lauf der Zeit in eine provisorische Krankenstation, in der neben Fieber, Prellungen, Schürfwunden oder Seeigel-, Quallen- und Moskitostichen gerade gegen Ende der Fahrt auch die „Heimweh-Krankheit“ behandelt werden musste.

Sicher haben unsere Schüler/innen neben einem Eindruck von Landschaft und Kultur unserer Nachbarn einiges mehr „mitgenommen“: dass es viel zu sehen gibt auf der Welt; dass es gilt, sich selbst ein wenig zurückzunehmen, wenn man Teil einer Gruppe ist; dass man tagelang ohne Pommes Frites überleben kann; dass die Nächte am erholsamsten sind, an denen man morgens ohne Kopfschmerzen aufwacht; dass man auch mit einer Vier in Englisch im Ausland jemanden etwas fragen kann, wenn man sich nur traut; dass es woanders eben anders und daheim doch am schönsten ist …

Zum guten Gelingen beigetragen haben natürlich fünf Tage Sonnenschein bei annähernd 30 Grad. Ein großes Kompliment aber auch an unsere Schüler/innen: Unabhängig von der Klas-senzugehörigkeit standen alle miteinander in Kontakt und präsentierten sich als echtes Team, auf das man sich meist auch verlassen konnte.
Nicht zuletzt großer Dank an Silke Reißenweber, die diese Fahrt trotz hohem Stressfaktor im Vorfeld mit viel Nervenstärke und positiver Energie organisiert hat. Ihr Einsatz für das Gelingen vor Ort ging dann sogar so weit, dass sie im Supermarkt nicht nur unsere, sondern auch die Einkaufswagen der einheimischen Kunden auf alkoholische Getränke kontrollierte…!

Christoph Gradl


Sprachreise nach Broadstairs

"Eine Fremdsprache lernen im eigenen Land,
ist vielen schon allgemein bekannt.
Für einige Schüler hieß es Mut zu fassen,
ihre Hemmungen, Englisch zu sprechen, loszulassen."

In den Sommerferien haben einige unserer Wirtschaftsschüler die Gelegenheit wahrgenommen, zusammen mit Schülern der Wirtschaftsschulen Lichtenfels und Bamberg, ihre Englischkenntnisse im Ausland unter Beweis zu stellen.
Es gibt doch nichts Besseres, als die Fremdsprache im Land selbst von Muttersprachlern vermittelt zu bekommen. Darüber hinaus waren die Schüler in englischen Gastfamilien untergebracht und konnten während zahlreicher Ausflüge nach Canterbury und London Land und Leute besser kennenlernen.
Die Schüler berichteten nach der recht kurz erscheinenden Woche in Südengland, dass ihnen der Aufenthalt sehr viel Freude bereitet hat und sie eine entspanntere Einstellung der englischen Sprache gegenüber haben.
Die teilnehmenden Schüler können andere nur motivieren, diese Chance auch wahrzunehmen.

Karina Fleischer


Sommer, Sonne, Schulfest an der Wirtschaftsschule

 

Jedes Schuljahr an der Wirtschaftsschule endet mit einem großen Highlight: Dem Sommerfest. Dieses findet immer am Mittwoch vor der Ausgabe der Jahreszeugnisse statt. Im vergangenen Schuljahr fiel dieser Tag auf den 25. Juli. Ein Tag, wie er schöner nicht sein konnte – blauer Himmel und strahlender Sonnenschein.

Kein Wunder, dass viele Schülerinnen und Schüler, Eltern, Großeltern, Lehrer, Freunde und Bekannte zu Besuch kamen, um neugierig in Augenschein zu nehmen, was die Wirtschaftsschüler wieder alles auf die Beine gestellt hatten.

Und zu bestaunen gab es vieles! Eine Klasse lockte z.B. mit der Theateraufführung „Rotkäppchen einmal anders“ viele Schaulustige an. In einem weiteren Klassenzimmer konnte man sein Geschick beweisen. Hier waren verschiedene Stationen aufgebaut, die der Fernsehsendung „Die perfekte Minute“ nachempfunden waren. Auf dem Schulhof hatten die Schülerinnen und Schüler der höheren Klassenstufen ein Kaninchenrennen organisiert. Dazu brachten zwei Schüler eigens ihre niedlichen Vierbeiner von zu Hause mit. Aber auch die kleineren Besucher kamen auf ihre Kosten. Im Pavion konnten die Kleinen sich beim Kinderschminken lustige Bilder von unseren Neuntklässlern auf ihre Gesichter malen lassen. Auch die große Tombola war ein Besuchermagnet, denn schließlich lockten Hauptgewinne wie Konzertkarten für Xavier Naidoo oder Eintrittskarten für die Basketball-Bundesliga. Doch das waren noch nicht alle Highlights die an diesem Tag angeboten wurden. Man konnte darüber hinaus in der 7b seine Sinne testen und in der 7a die eigene Stimme unter Beweis stellen.

Neben so vielen Aktivitäten durfte natürlich das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen und damit dies auch nicht geschah, buken die Eltern im Vorfeld fleißig leckere Kuchen, die am Festtag vom Elternbeirat der Wirtschaftsschule neben anderen Leckereien verkauft wurden.

Viele Freunde und Bekannte nutzten die Stärkungspause, um sich einmal im Schulhaus näher umzuschauen. Denn dort waren viele Kunstwerke, die im Laufe des Schuljahres im Kunstunterricht entstanden waren, ausgestellt.

Ein weiterer Programmpunkt war die Ehrung der Sportler, die bei den Bundesjugendspielen vordere Plätze belegten. Viele Gäste genossen den Tag an der Wirtschaftsschule und freuen sich bereits auf das Sommerfest in diesem Schuljahr, dass wieder viel zu bieten haben wird.

Viele Gäste genossen den Tag an der Wirtschaftsschule und freuen sich bereits auf das Sommerfest in diesem Schuljahr, dass wieder viel zu bieten haben wird.

Stefanie Bartsch


Projekt "Schülerzeitung"

Im Schuljahr 2010/2011 gab es leider keine Ausgabe der bis dahin fast zehn Jahre aufgelegten Schülerzeitung der WS namens „Kaktus“.

„Wie schade“, dachten sich wohl einige Schülerinnen und Schüler der 7. bzw. 8. Jahrgangsstufe und starteten gemeinsam mit den Deutschlehrkräften Stefanie Herre und Manuela Krause einen Wiederbelebungsversuch. Unterstützt wurde das Team zudem durch das „kreative Schreiben“ vieler einzelner „freier Mitarbeiter“, deren Beiträge natürlich namentlich gekennzeichnet sind. Ihnen noch einmal ein herzliches Dankeschön! Das fertige Ergebnis konnte beim Verkauf der Ausgabe am Schulfest bewundert werden.

Mit der diesjährigen Ausgabe „Kaktus ade“ soll der allerdings bis dato bestehende Name nun endgültig verabschiedet werden. Bei der Suche nach neuen Ideen sind deshalb alle Schüler/innen der Wirtschaftsschule aufgefordert, fleißig mitzuhelfen. Hierfür findet sich im Anhang der aktuellen Ausgabe der Schülerzeitung ein Fragebogen bezüglich der Namensgebung und Inhalte, der sich gesondert heraustrennen lässt - eine „echte Schülerzeitung“ kann es eben nur dann geben, wenn sie aktiv von und mit Schülern gestaltet wird.

Auch würde sich das bestehende Redaktionsteam über weitere hilfreiche Unterstützung sehr freuen. Wer also Spaß am Recherchieren, Layouten, Schreiben oder Zeichnen hat, ist herzlich willkommen.

Stefanie Herre, Manuela Krause