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Staatliche Wirtschaftsschule Coburg
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Studienfahrt

Kroatien...

 

Am Sonntagabend den 18. September gingen wir, die Klassen 10 a und b, in Richtung Süden, nach Kroatien, auf Abschlussfahrt.

Während die einen genüsslich die Fahrt verdauten, konnten die anderen gar nicht genug vom Meer und der Landschaft bekommen. So mussten viele Erinnerungsfotos geschossen werden. Um 14.00 Uhr konnten wir dann endlich unsere Zimmer beziehen und uns in Ruhe einrichten. 

Am Nachmittag trafen wir uns noch zu einem kleinen Ausflug an den Strand, wo die meisten Jungs und Mädels dem Wasser nicht widerstehen konnten.

Am Dienstag früh gingen wir, nach der ersten Nacht in den Betten Kroatiens, die schöne Stadt Rovinj erkunden. Auch dort durften alle in Gruppen alleine losziehen. Nachdem sich alle wieder pünktlich am Treffpunkt versammelt hatten, bis auf die Lehrer, die sich scheinbar nicht von der Stadt losreißen konnten, fuhren wir gegen 15.00 Uhr zurück zu unserer Anlage.

Auch Mittwoch hatten wir einen sehr straffen Zeitplan, da wir die tolle Stadt Venedig auf dem Plan stehen hatten. Da wir nur mit der Fähre Venedig erreichen konnten, mussten wir uns schon sehr früh treffen, da die Überfahrt 3 Stunden dauerte. Nachdem wir alle durch die Sicherheitskontrolle passierten, erlebten wir Venedig live. Da das Wetter zunächst nicht so gut war und wir die Stadt auch nicht kannten, hat unser toller Geschichtslehrer Herr Puff natürlich etwas Schönes für uns vorbereitet. Wir durften eine Schnitzeljagd mit gar nicht so leichten, aber dafür lustigen, Aufgaben machen. Wie z. B. mit einer Gruppe Chinesen ein Selfie vor dem berühmten Markusturm zu schießen. Wer zum Schluss am wenigsten Aufgaben erledigt hatte, musste anschließend im Bus ein Liebeslied, in diesem Fall „Sternenhimmel“, für uns vorsingen. Die Glücklichen waren Leon, Torsten, Cecilia und Felix. Ob das am Ende nicht eher eine Strafe für die Zuhörer war, lassen wir mal so im Raum stehen.

Trotz allem war es eine lustige Show für uns alle. Außerdem wurden wir  noch zu einem leckeren Mittagessen im altbekannten „HARD ROCK CAFE“ eingeladen, welches aus den beiden Klassenkassen gezahlt wurde. Auf unserem Menü standen leckere Hamburger mit Pommes und ein leckeres HARD ROCK Vanilleeis. 

Am Donnerstag durften wir nochmal bei strahlendem Sonnenschein in Gruppen die Stadt Porec erkunden. Und dann kam auch schon der Tag der Abreise. Leider mussten wir dort schon sehr früh abreisen, obwohl viele gerne länger geblieben wären. 

Vielen Dank an unsere tollen Begleiter Frau Hundt, Herr Puff und Peter, für die Geduld und die schöne, erinnerungsreiche Studienfahrt 2016.

Amelie Kröger, Jule Roos, Johanna Wölfert, Madleen Brettel, 10 a + b


Unsere Abschlussfahrt in die Toskana

Wie wir bereits im letzten Schuljahr mit überwältigender Mehrheit entschieden hatten, reisten wir in die Toskana, um dort unsere Abschlussfahrt zu verbringen. Am Sonntag, 20. September 2015 ging es mit einer 14-stündigen Nachtfahrt los. Wie erwartet kamen wir mittags an und mussten dann enttäuscht feststellen, dass wir erst in zwei Stunden unsere Zimmer beziehen durften. Während der Zeit erkundeten wir unsere Umgebung.

Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, gingen wir spontan in ein nah gelegenes
Städtchen. Auch dieses haben wir auf eigene Faust erkundet. Dort haben sich einige von uns ein Eis gegönnt. Nach einer Stunde fuhren wir wieder in unsere Jugendherberge zurück, wo es dann ein vielfältiges Abendessen gab.

Nach einer kurzen Nacht ging es auch schon um 08:00 Uhr mit dem Frühstück los. Kurz danach fuhren wir nach Saturnia zu den heißen Quellen. Dort teilten wir uns in zwei Gruppen auf: Eine Gruppe ging zum Baumklettern und die andere beschäftigte sich mit Gruppenaktivitäten am und im Wasser. Das Baumklettern sollte uns zeigen, dass wir alles schaffen können, wenn wir nicht aufgeben. Anschließend hatten wir eine Stunde Freizeit, wo wir in den heißen Quellen entspannen konnten. Direkt nach unserer Freizeit stellten wir uns alle in einem Kreis zusammen - mit einem Seil,

welches wir dann auf Spannung halten mussten. Einer der Schüler stieg auf das Seil und balancierte mit Hilfe der anderen Schüler darauf. Diese Aufgabe sollte das Vertrauen zwischen den Schülern bestärken. Wir selber fanden, dass diese Aufgabe sehr hilfreich für die Klassengemeinschaft war.

Auf den Mittwoch freuten wir uns besonders, denn er führte uns in eine der schönsten Städte der Welt, Florenz. Mit einer informationsreichen Touristenführung ging es bei unserem Besuch in Florenz los. Uns wurden viele Sehenswürdigkeiten gezeigt und beschrieben. Auch wenn das Wort ,,Touristenführung“ langweilig klingt, war es doch sehr interessant. Dennoch freuten wir uns mehr auf das zweieinhalbstündige Shoppen danach, wo viele von uns etwas für die Familie gekauft haben und sich natürlich auch italienische Köstlichkeiten wie Pizza und Eis gönnten. Der Titel „eine der schönsten Städte der Welt“ hat sich für uns bestätigt.

Unser letzter Tag gestaltete sich mit einem Besuch der Stadt Perugia und in der Schokoladenfabrik  „Perugina“ (Teil der weltweit bekannten Firma Nestlé) sehr erfolgreich. Eine Verköstigung der italienischen Schokolade war natürlich inklusive. Dennoch haben wir uns eine Schokoladenfabrik etwas spektakulärer vorgestellt.

Am nächsten Tag brachen wir auch schon um 07:00 Uhr nach Hause auf. Wir bereicherten die Busfahrt mit Gesangseinlagen.

Lena Jucht & Kianna Morris


Casal Velino – quattro notti incredibili

Zum ersten Mal machten sich in diesem Schuljahr zwei Abschlussklassen unserer Schule im Rahmen der Studienfahrt auf den Weg weit in den Süden Italiens. Noch unterhalb von Neapel lag das Ziel mit dem viel versprechenden Namen „Club L`Oasi del Fauno“ im Örtchen Casal Velino. Wer, wie wir zu Beginn, zweifelt, ob vier Nächte bei einer so langen Anreise nicht zu wenig sind, der lasse sich überraschen, was man in dieser Zeit so alles erleben kann …!

Zunächst einmal waren natürlich zwei ziemlich lange, aber keineswegs langweilige Busfahrten unvermeidlich.  Die ein oder andere DVD und ein paar Stunden Schlaf ließen die Zeit schneller vergehen als gedacht. Und eine nächtliche Panorama-Fahrt (oder besser: Irrfahrt!) auf den verlassenen Bundesstraßen zwischen Modena und Verona verlängerte das „Vergnügen“ auf dem Rückweg sogar nochmals um zwei auf knapp 22 Stunden. Dafür wechselten unsere beiden Busfahrer Franz und Fritz in regelmäßigem Abstand von zwei Stunden und waren damit jederzeit hellwach.

Dass sich die lange Anreise lohnen sollte, war bei der Ankunft schnell zu erkennen: knapp 30 Grad, ein gepflegter 25m-Pool, im Hintergrund die Ausläufer des Cilento-Nationalparks, Abendessen im Freien … was will man mehr?

Wer sich kurzzeitig wie im Urlaub wähnte, wurde am nächsten Morgen allerdings jäh aus seinen Träumen gerissen, als um 6 Uhr Frühstück angesagt war. Im Rahmen des „Kulturprogramms“ stand zunächst Neapel auf dem Reiseplan, die berühmt-berüchtigte Millionen-Metropole. Die Schüler/innen hatten die Wahl, mit Stadtplänen und Notfallnummern ausgerüstet, die Stadt in Gruppen selbstständig zu erkunden oder dem Lehrerteam auf seinem kurzen Rundgang über den Händlermarkt bis zum Dom zu folgen.

Auf eine geführte Tour mit Guide wurde bewusst verzichtet: Jeder sollte seine eigenen Erfahrungen sammeln und nicht mit vorgefertigten Zahlen und Informationen gefüttert werden. So berichteten einige stolz, die laut verschiedenen Reiseführern beste Pizzeria der Welt entdeckt zu haben, andere stellten erstaunt fest, dass man durch das winzigste Gässchen noch mit dem Auto fahren kann. Manch einer wunderte sich auch, wie es möglich ist, „Marken-Produkte“ für 5 € zu erwerben …
Wichtig war uns außerdem, den eigentlichen Reiz einer Studienreise zu vermitteln: Unbekanntes zu entdecken, Bekanntes neu einzuordnen, den Blick zu weiten und vor allem zu erkennen, dass Fremdartiges eben anders, aber nicht unbedingt schlechter zu beurteilen ist. Der Erfolg war diesbezüglich leider eher mäßig … als Fazit blieb im Kern, Neapel sei „hässlich und dreckig“.
Auf der Rückfahrt bot sich ein Abstecher nach Pompeji an. Gut vorbereitet durch DVDs mit Spielfilm und Dokumentation wurde die gewaltige Ausgrabungsstätte besichtigt; von einigen mehr, von anderen weniger geschichtsinteressiert. Zumindest weiß nun aber jeder, dass Pompeji am Fuße des Vesuvs liegt und einst unter Vulkanasche begraben wurde.

Höhepunkt des „Naturprogramms“ war sicher die Küste von Amalfi. Atemberaubend die Ausblicke auf An- und Rückreise per Fähre,  Kontrastprogramm zu Neapel das touristische Städtchen selbst: klein, überschaubar, gepflegt und vor allem … teuer und überlaufen! Ruhe und Entspannung fanden wir dafür am herrlichen, sauberen Strand von Ascea, wo wir uns einen Nachmittag zur Erholung gönnten.

Daneben gab es jede Menge Sportmöglichkeiten. Krönender Abschluss waren die Wassersportkurse am Vormittag des Abreisetags: ob Standup-Paddling, Tauchen oder Windsurfen … viele waren begeistert, sich unter professioneller Anleitung erstmalig in solchen Sportarten versuchen zu können. Die Bilder sprechen für sich! An den Tagen zuvor hatten Interessierte bereits die Möglichkeit, an einer Kajak-Tour teilzunehmen oder in der Freizeit

selbstständig ihrem Lieblingssport nachzugehen, ob nun Tischtennis, Fußball, Beachvolleyball oder einfach „Pool-Marathon“.

Fazit:
„Volles Programm“ war das Motto, für Langeweile blieb keine Zeit. Nicht alles war perfekt, man denke an die Riesenschlangen am Buffet oder die ein oder anderen „Gebrauchsspuren“ im Zimmer. Wir haben viel Lustiges, Spannendes, Neues erlebt, das sich zu wiederholen lohnt, von der mehrmaligen! „Besichtigung“ des Krankenhauses vielleicht einmal abgesehen.
Besonderer Dank gilt hier meinen Kolleginnen, die gemeinsam in der Nacht bis 4 Uhr morgens einen Krankentransport begleiteten, um nur kurze Zeit später das nächste Tagesprogramm zu absolvieren (Frau Reißenweber) bzw. einen weiteren kompletten Tag mit der Betreuung der Verletzten im Krankenhaus  zu verbringen (Frau Abeldt).

Alle Schüler/innen haben sich bezüglich Benehmen, Pünktlichkeit, Rücksichtnahme und Teamgeist die Note „Sehr gut“ verdient. Dass manch einer (zu?) hohe Ansprüche hat und eine Klassenreise hin und wieder mit einem 4*-Urlaub verwechselt wird, ist wohl nicht zu ändern.

Für die lt. neuem Lehrplan besonders wichtige Förderung von Sozial-, Methoden- oder auch Sprachkompetenzen leistet eine solche Fahrt jedenfalls sicher mehr als jedes noch so ausgefeilte Unterrichtskonzept. Und deshalb hat sich diese besondere „Unterrichtseinheit“ letztlich auch für uns Lehrkräfte gelohnt, trotz äußerst arbeitsintensiver Planung und sechs 24-Stunden-Diensten …

Christoph Gradl


Unsere Abschlussfahrt nach Venetien

 

Am Montag, den 16. September 2013 sind wir, die Klassen 10 a, 10 b und 11 c an die venezianische Küste zur gemeinsamen Abschlussfahrt gefahren. Nach langen 12 Stunden Busfahrt waren wir an unserem Ziel, dem Campingplatz „Vela Blu“ in Cavallino, angekommen.

Mit dem Wetter hatten wir die ganze Woche Glück. Sommerliche Kleidung und Sonnencreme waren angebracht.

Die Fahrt nach Venedig folgte mit einem Ausflugsboot direkt am nächsten Tag. Nach der Besichtigung des Markusplatzes und der Rialtobrücke erkundeten wir Venedig alleine anhand eines Stadtplans. Trotz der vielen Gassen und Menschenmassen hatte sich keiner verlaufen und die meisten von uns waren von Venedig sehr begeistert.

Die folgenden Abende haben jedem gut gefallen, leider galt ab 23:00 Uhr Nachtruhe, mit der wir nicht ganz einverstanden waren. Und so mussten die netten Security-Männer des Öfteren am Abend vorbeischauen, um für Ruhe zu sorgen.

Die kurzen Nächte wurden am Morgen natürlich nicht berücksichtigt und wir mussten früh raus. Bogenschießen, Kajakfahren und Fahrradfahren standen bei uns auf dem Programm. Was wir am Nachmittag machen wollten, stand uns frei. Da das Wetter gut mitspielte und die Sonne ausgiebig schien, konnten wir das Meer und den Strand genießen. Obwohl das Essen am Abend ganz in Ordnung war, freute sich jeder besonders auf den „Pizzaabend“.

Am vierten Tag ging es wieder früh raus, denn eine Lagunenfahrt nach Burano stand auf dem Programm. Danach besichtigten wir Murano, wo uns eine Glasbläserei erwartete. Daraufhin ging es mit dem Boot wieder zurück nach Cavallino, wo wir wieder den restlichen späten Nachmittag Freizeit hatten.

Die Universitätsstadt Padua war das letzte Ziel der Klassenfahrt. In dieser Stadt hatten wir eine Menge Zeit für uns, um shoppen zu gehen oder etwas zu essen. Am Nachmittag ging es mit dem Bus wieder zurück zum Campingplatz.

Am Samstag um 8:00 Uhr traten wir den Rückweg an. Nach gefühlten 100 Stunden und einer fast schlaflosen Fahrt im „noblen“ Bus erreichten wir Coburg ohne Komplikationen. Eine lustige und erlebnisreiche Abschlussfahrt in Bella Italia lag nun hinter uns.

Diana Bischler und Stephanie Forkel, 10 bH