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Staatliche Wirtschaftsschule Coburg
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Kennenlerntage

Kennenlerntage 2017

Viel Vorfreude, Neugier und wohl auch ein wenig Aufgeregtheit hatten unsere „Neuen“ der Jahrgangsstufe 7 und der Klasse 10 c im Gepäck, als sie sich am 9. Oktober 2017 gemeinsam mit den Lehrkräften Andrea Becker, Janina Lux und Christoph Gradl auf den Weg zu den alljährlichen Kennenlerntagen nach Burg Feuerstein machten. 

Der nagelneue Doppeldeckerbus der Firma Krapp sorgte gleich für Aufbruchstimmung, nichts ahnend, dass dies für die nächsten Tage der einzige Luxus bleiben sollte. Schon am ersten Nachmittag brachte uns unser Profi-Biologe Dr. Thomas Vorderwülbecke bei, dass man sich am besten in Stresssituationen kennenlernt. Getreu seinem Motto „noch schlimmer als Überforderung ist Unterforderung“ jagte er die Truppe bei nasskaltem Wetter über matschigen Untergrund und über mehrere Steigungen gut drei Stunden durch den Wald. Trotz seiner interessanten geologischen Erklärungen, einiger toller Aussichtspunkte und kurzer Pause: Spätestens auf dem Rückweg war nicht zu übersehen (und überhören!), dass einige die Grenzen ihrer Belastbarkeit erreicht hatten. Schließlich stand auf der Anreise bereits die Besichtigung der Teufelshöhle auf dem Programm. Zeit genug also, sich gegenseitig ein wenig zu beschnuppern, wobei uns Lehrkräften vor allem die Vorliebe für Energiedrinks bei den Jüngeren und der etwas eigenwillige Musikgeschmack einiger 10 c-Damen auffielen.

Kennenlernen - auch sich selbst - miteinander auskommen, im besten Fall einander vertrauen… der erste Schritt war also gemacht. Dass unsere Schülerinnen und Schüler gut harmonierten, lag vielleicht auch am bewusst entspannten Programm, das genug Freiraum ließ, um den eigenen Bedürfnissen nachzugehen, echte und vermeintliche Probleme zu diskutieren oder sich ganz einfach einmal ohne Aufsicht und Fremdsteuerung zu bewähren.

Die größte Herausforderung wartete wie immer im Hochseilgarten.  Aus gut informierten Quellen wurde berichtet, dass in den 7. Klassen vor allem die Mädels den Ton angaben und sich todesmutig an die Bewältigung der Teamaufgaben machten, während die Jungs sich erst einmal vornehm zurückhielten.

Egal wie hoch die Leiter, wie schwankend die Balken und wie ungemütlich das Wetter auch war… alle Hindernisse wurden überwunden und selbst wer nur eine Sprosse aufsteigen konnte, hat vielleicht für sich einen riesigen Schritt der Überwindung gemacht. Wer gar nicht nach oben wollte, konnte bei der Sicherung der anderen seinen Teil zum Gelingen beitragen. Dass beide Gruppen trotz Regen und Kälte die vollen drei Stunden ausnutzten, sagt alles über die hohe Motivation. 

Der Höhepunkt für unsere Jüngsten kam allerdings vermutlich immer erst nach dem Abendessen. Dann nämlich erhielt jeder für eine Stunde sein Handy. Auch wenn die meisten den 23-stündigen Entzug erstaunlich gut verkrafteten, war die Aufregung in dieser Zeit förmlich spürbar… etwas verwundert beäugt von den „Großen“, die durchgängig „online“ bleiben durften! Derweil nutzte unsere 10 c die entspannten Abende zur freien Verfügung, die jeder auf seine Weise ausfüllte. Kicker, Tischtennis, eine Runde UNO mit den Lehrern oder einfach Abhängen auf den Zimmern waren die beliebtesten Alternativen.

Und die Lehrkräfte? Unser Highlight war sicher die tolle Disziplin fast ausnahmslos aller Teilnehmer. Pünktlich zu den Terminen, gesittet am Buffet, freundlich und im Großen und Ganzen diszipliniert, wenn es um 22:00 darum ging, die Nachtruhe einzuhalten. Eine tolle Truppe, die uns den quasi 50-stündigen Dauereinsatz und die Abwesenheit von daheim etwas erleichterte. Außerdem war kein Meckern zu hören, auch wenn es bei teils miserablem Wetter, kalten Zimmern oder dem Essen im Allgemeinen sicher den ein oder anderen Anlass gegeben hätte. Ein großes Kompliment dafür allen Schülerinnen und Schülern!

Christoph Gradl


Kennenlerntage im Schnelldurchlauf

Die bereits fest etablierten Kennenlerntage der Wirtschaftsschule Coburg fanden in diesem Schuljahr etwas verspätet und verkürzt statt. Und obwohl der November grundsätzlich etwas trüb und grau daherkommt, zeigte er sich in diesem Jahr doch von seiner milden Seite. So konnten wir, die Klassen 7a und b mit den Klassenleiter-innen Frau Wilder und Frau Krause sowie die Klasse 10 c mit Frau Mann, zwei wetterfreundliche und ereignisreiche Tage auf Burg Feuerstein verbringen.

Der erste Kontakt mit Burg Feuerstein: Zimmer beziehen und gemeinsames Mittagessen. Danach waren alle bestens gerüstet für die bevorstehenden Aktivitäten – ein Hochseilgarten-Parkour mit entsprechend ausgebildeten Erlebnispädagogen für die Siebtklässler und ein von Frau Mann selbst vorbereitetes Assessment-Center für „die Großen“.

Nach ein wenig Freizeit zur Erholung von den Nachmittagsaktivitäten und dem gemeinsamen Abendessen stand ein Kinoabend auf dem Programm. Leider konnte der ausgewählte Film „Ein Tick anders“ nur wenig begeistern und so wurde die Abendfreizeit eben etwas früher als geplant eingeleitet… zur großen Freude der Schülerinnen und Schüler; ein wenig zum Leidwesen der über Nacht bleibenden Lehrkräfte. Ein Dank an dieser Stelle noch einmal an Herrn Puff, der extra für eine Intensivbetreuung bis in die frühen Morgenstunden nach Burg Feuerstein anreiste.

Am Freitagvormittag, schon dem Tag der Abreise, durften nun die Schülerinnen und Schüler der 10 c den Hochseil-garten erklimmen und das sogar teilweise mit Sonnenschein (bevor es dann gegen Mittag richtig zu schütten begann!!). Die Klassen 7a und b nahmen an diesem Vormittag jeweils zwei Programmpunkte wahr. Zum einem führte Herr Steinhübl von der Polizeidienststelle Ebermannstadt zum Thema „Soziale Netzwerke und ihre Gefahren“ mit den Schülern jeweils klassenweise ein lockeres Gespräch; er informierte, klärte auf und beantwortete Fragen. Zum anderen wurden fleißig Überraschungspäckchen für die Nikolausfeier bzw. Adventskalender gebastelt.
Das anschließende gemeinsame Mittagessen rundete die diesjährigen Kennenlerntage ab, die gezeigt haben, wie viel Mut und vor allem Durchhaltevermögen die Schüler und Schülerinnen trotz nicht ganz idealer Wetterbedingungen vor allem beim Klettern im Hochseilgarten an den Tag legten. Das muss dann doch viel Spaß gemacht haben, oder!?

Manuela Krause


Kennen wir uns? – Die Kennenlerntage 2015

Ende Oktober fuhren unsere „Neuen“, die Klassen 7a, 7b und 10c nach bewährtem Muster zu den „Kennenlerntagen“ auf die Burg Feuerstein in die Fränkische Schweiz, begleitet von Frau Krischker, Herrn Müller, Herrn Puff und Herrn Wojke. Das Programm, bestehend aus einem erlebnispädagogischen Angebot in freier Natur und im Klettergarten sowie dem berühmt berüchtigten „Assessment Center“ für die 10. Klasse war zwar schon in den Jahren zuvor vielfach erprobt und für tauglich empfunden worden, allerdings waren die betreuenden Lehrer diesmal genau so „neu“ wie die Schüler, sodass lediglich Herr Müller genau wusste, was ungefähr in diesen drei Tagen auf alle Beteiligten zukommen würde.

Nachdem die schwierige und für die Schülerinnen und Schüler so wichtige Frage nach der Zimmereinteilung schon im Vorfeld geklärt worden war (Erfahrung Müller sei Dank!), bekam die gute Laune in den Klassen gleich zu Beginn einen kleinen Dämpfer: Wir mussten relativ lange draußen in der kalten Luft warten, bis alle Absprachen mit der Rezeption geklärt waren und wir die Burg betreten konnten. Dafür wurden wir alle gleich mit einem reichhaltigen Mittagessen entschädigt. Die Verpflegung war stets ein großes Thema, denn die Herbergsmütter kochen nun einmal anders als Mama. Dennoch schmeckte es fast allen, und die Portionen waren ordentlich.

Am Nachmittag erwarteten die siebten Klassen zwei Erlebnispädagogen mit einigen Herausforderungen am Boden, während sich die „Großen“, begleitet von Herrn Müller, bereits in die Höhen des Klettergartens wagten. Dabei lernten einige, dass es besser funktioniert, wenn man zuhört und die Anweisungen versteht. Und vor allen Dingen wurde uns klar, dass Gruppenaufgaben am besten gelingen, wenn eindeutige Absprachen und Kommandos vorhanden sind.

Am Abend konnten die vielen Freizeitmöglichkeiten auf der Burg ausprobiert werden. So herrschte allseits ein fröhliches und aufgeregtes Treiben zwischen Billard, Tischtennis, Kiosk und Kartenspielen. Wer nicht damit beschäftigt war, sich gegenseitig laut kreischend über die Flure zu jagen, beschwerte sich meist bei den Lehrern, dass andere Schüler sich laut kreischend über die Flure jagten, worauf die Lehrkräfte erstgenannte Schüler schimpfend und ermahnend ins Zimmer jagten, bis um 22 Uhr Nachtruhe auf der Burg einkehrte. Und es stellte sich heraus, dass Nachtruhe erstaunlich gut funktioniert, wenn alle Rücksicht auf die Bedürfnisse der Anderen nehmen.

Der zweite Tag bestand aus zwei Programmpunkten: Im Werkraum stellten die 7. Klassen mit Frau Abeldt weihnachtliche Windowcolourbilder für die Fenster der Schule her und gingen klassenweise die größte Herausforderung der Kennenlerntage an: den Hochseilgarten. Hier zeigte sich, dass es viel besser ist, wenn man wirklich warm angezogen ist. Dennoch begann die Kälte nach etwa einer Stunde langsam in die Knochen zu kriechen. Dagegen halfen Bewegung und Spannung, und davon gab es im Klettergarten mehr als genug. Sechs bis neun Meter über dem Boden zu balancieren, kostete zunächst viel Überwindung. Vor allem wenn man oben feststellt, dass es von dort viel schwieriger aussieht als von unten. Aber mithilfe der Klassenkameraden am Boden und guter Kommunikation konnten teilweise sehr gute Erfolge erzielt werden. Die Schülerinnen und Schüler der 10c hatten diese Herausforderung ja schon hinter sich und stellten sich berufsvorbereitend dem Assessment-Center des Herrn Müller.

Abgekämpft und ziemlich müde freuten wir uns nach zwei sehr ereignisreichen Tagen dann aber doch wieder auf die Rückkehr nach Coburg und der ein oder andere auch auf ein bis zwei Stunden Schlaf im Bus. Fürs Erste hatten wir einander genug kennengelernt.

Thore Wojke


Kennenlerntage auf Burg Feuerstein 2014

Ende Oktober fuhren die Klassen 10c und 7a in Begleitung von Frau Becker, Frau Weber und Herrn Gerner zu den Kennenlerntagen nach Burg Feuerstein.

Auf der Fahrt stoppten wir an der Teufelshöhle Pottenstein, die zwar interessant war, uns aber mit ihrem feucht-kalten Klima nicht gerade erfreute. Versöhnlich stimmte uns dagegen die Ankunft auf der sehr gemütlich wirkenden Burg und ein warmes Mittagessen. Bis auf einige Jungs aus der 7. Klasse, die beschlossen sich drei Tage von Chips und Cola zu ernähren, schmeckte es uns auch ganz gut.

Gestärkt traten dann wir am Nachmittag eine zweistündige Wanderung an, die uns zur Ruine der Burg Neideck führte. Obwohl sich Herr Vorderwülbecke, der erst kurz vor der Wanderung zu uns stieß, auf dem Weg dorthin alle Mühe gab, die Gruppe trotz unterschiedlicher Geschwindigkeiten anzuführen, liefen einige 10. Klässler so weit vorne weg, dass sie bereits den Rückweg angetreten hatten, ohne die Ruine zu Gesicht zu bekommen. Nachdem wir aber auch diese Probleme gemeistert hatten, stand uns der Abend an diesem strapaziösen Tag glücklicher Weise frei zur Verfügung.

Der nächste Tag begann dann etwas ruhiger. Während die 7. Klasse in den Hochseilgarten ging, beschäftigte sich die 10. mit Rollenspielen und künstlerischer Gestaltung. Trotz anfangs durchwachsener Begeisterung, stellte es sich für uns dann doch als ganz erträglich heraus. Nach dem Mittagessen wechselten die Klassen und die 10. ging zum Klettern, was wir wirklich sehr spannend fanden. Sechs bis neun Meter über dem Boden zu balancieren kostete zunächst zwar viel Überwindung, aber nachdem sich sogar Frau Becker bereiterklärt hatte mitzumachen, waren alle mit großer Begeisterung dabei und wir würden es jeder Zeit wiederholen.

Abgekämpft und ziemlich müde freuten wir uns nach zwei sehr ereignisreichen Tagen dann aber doch wieder auf die Rückkehr nach Coburg und der ein oder andere auch auf ein bis zwei Stunden Schlaf im Bus.

Lena Wagner, 10 c



Kennenlernen (2013) in schwindelerregender Höhe...

Die 7. Klassen begaben sich, um sich besser kennenzulernen, gemeinsam mit den Klassenlehrern Herrn Pommer und Frau Wilder nicht nur in matschiges Waldgebiet, sondern auch in Höhen, die so manch einem Schüler und Lehrer erst einmal großen Respekt einflößten...

Im Rahmen der Kennenlerntage verbrachten die beiden Klassen zwei spannende und unterhaltsame Tage auf Burg Feuerstein. Nach dem Besuch der Teufelshöhle in Pottenstein, bei der die verschiedensten Tropfsteinformationen bestaunt werden konnten, ging es zu Fuß und unter fachkundiger Anleitung des Biologielehrers, Herrn Dr. Vorderwülbecke, flott durch die vielfältige Wald- und Gesteinslandschaft bei Ebermannstadt. Dass der Boden dabei recht matschig und teilweise etwas glitschig war, tat der Wanderlust der Gruppe jedoch (fast) keinen Abbruch.

Am nächsten Tag stand dann sowohl kreative Betätigung, nett betreut durch Frau Fleischer, sowie Teambuilding im Hochseilgarten von Burg Feuerstein auf dem Programm. Auch wenn einige Schüler angesichts der Höhe der Kletterkonstruktion von bis zu 10 (!) Metern durchaus schlucken mussten – gemeinsam im Team und gesichert unter fachkundiger Anleitung der Feuersteiner Trainer gelang es allen Schülern, über kräftig schwankenden Balken zu klettern und sich in Höhen zu schwingen, die sie alleine, ohne Mithilfe der anderen, nie erreicht hätten.

Wir hoffen, dass die Schüler diese Energie und den Teamgeist, der an diesen beiden Tagen herrschte, auch auf Dauer mit in Schule und Alltag nehmen können!

Nina Wilder